@DT-Münze-Chef ortet Kartenfirmen hinter Bargeld-Debatte

Vatapitta, Dienstag, 09.02.2016, 14:27 (vor 3651 Tagen) @ DT1602 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.02.2016, 14:39

Moin moin,

das muss uns hier jetzt nicht überraschen.

Die Menschen nutzen sehr gern Bargeld, es sei für sie auch das günstigste Zahlungsmittel, sagte der Chef der Münze Österreich. Er sieht hinter der aktuellen Debatte um eine Abschaffung des 500-Euro-Scheins sowie Obergrenzen für Zahlungen mit Bargeld die Interessen der Plastikkartenfirmen. Auch die Banken hätten ein Interesse daran, dass alle Zahlungen über ihre Konten liefen, so Starsich.
…
In Bezug auf die Abschaffung des 500 € Scheins sagt Muenze-Chef Gerhard Statisch „Man glaubt doch nicht, dass es dann kein Schwarzgeld mehr gibt, wenn es diese Banknote nicht mehr gibt.“ Das selbe gelte für ein Limit beim Barzahlen.

Quelle

In Anbetracht der Bilanz bzw. Liquiditätsprobleme einiger Banken kämen ihnen vermehrte Zahlungen über ihre Konten mehr als gelegen. Es generiert sich daraus auch mehr Masse für Bailins.

Das Problem der erodierenden Einnahmen auf Grund von Negativzinsen, ließe sich durch entsprechende Steigerungen der Gebühreneinnahmen etwas abmildern.

Der Druck der Lobbyisten auf die Politik und die begleitende Propaganda in den Medien wird zunehmen.

VG Vatapitta

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Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/


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