Denke, dass diese Probleme nur im Euroland bestehen

helmut-1, Siebenbürgen, Donnerstag, 04.02.2016, 05:45 (vor 3657 Tagen) @ eddie092120 Views

Der USD ist in Euroland kein gesetzliches Zahlungsmittel.

Die anderen Währungen in Rumänien sind auch kein gesetzliches Zahlungsmittel.

Auch hier gibts ein Bargeldverbot im Zahlungsverkehr zwischen juristischen Personen (Firmen). Eine Anzahlung auf einen Leistungsvertrag, Rechnung, etc. kann man in bar machen, bis max. 5.000 RON (ca. 1.100 €) Darüber hinaus sowie die zweite Zahlung muss über die Bank erfolgen, wobei jede Überweisung hier Provisionsgebühren kostet. Als Privatmann kann ich meine Rechnung an die Firma in bar bezahlen, aber nur max. 10.000 RON (ca. 2.200 €) pro Tag. Von meinem Bankkonto kann ich - egal ob als juristische oder natürliche Person - täglich einen Maximalbetrag von 10.000 RON abheben.

Krieg ich eine Zahlung von 10.000 € herein, dann lasse ich das Geld nicht auf dem Konto, sondern hebe es ab. Die Sekretärin muss dann halt 5 Tage hintereinander abheben.

Aber: Ich kann meine Angebote in Fremdwährung halten (egal ob €, Forint oder US-Dollar), kann diese auch auf über mein Valutakonto auf der Bank einkassieren, auf meiner Rechnung muss aber dann auch der Gegenwert in RON in Form des amtlichen Wechselkurses der rum. Nationalbank am Tage der Rechnungsstellung vermerkt sein, damit fiskalisch abgerechnet werden kann.

Bekomme ich von irgendjemanden Fremdwährung, die ich nicht oder in der Landeswährung brauche, dann gibt es an jeder Ecke Wechselstuben (mit staatlicher Zulassung), die oftmals zu besseren Kursen wechseln als die Banken.


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