Volle Zustimmung! Und zum Zeitpunkt...
Ihr seid nicht allein. Jedenfalls kenne ich einige, die überlegen, wobei
da zwei sind, die sagen, sie würden wegen den aus den Löchern kriechenden
Rechten das Auswandern in Betracht ziehen.Das WOHIN wurde ja hier schon einige Male diskutiert.
Aber ich frage mich, WANN ist die "gegebene Zeit", zu verschwinden. Wenn
einer aus der Familie Gewalt erleiden musste? Wäre ja eigentlich zu spät.
Am Gefährdesten sehe ich unsere Tochter, die gerade in das Teenie-Alter
eintritt, und da möchte ich auf den Anlass nicht warten.
Ähnlich geht es mir auch. Auch wir wollen nicht warten, bis etwas passiert. Unser Mittlerer fährt täglich S und Ubahn, aus Erfahrung weiß ich, dass es dort allein schon an Gefährdungspotential nicht mangelt.
Mir ist mein Planungshorizont abhanden gekommen. Das heißt, ich kann mich
nicht mehr aufraffen, etwas zu machen, was etwa in 2 Jahren oder so zum
Tragen kommen würden. Beispielsweise Brennholz machen, was in 2 Jahren
trocken wäre, oder was im Garten langfristig anlegen.
Auch hier geht es mir ähnlich. Vollstes Verständnis! Ich mache noch eben eine international anwendbare Zusatzausbildung im Turbo-Tempo fertig, habe ein gutes Business Konzept und ein paar Euro auf der Seite. Sollte also zum Neustart reichen.
Notfalls kann ich die Ausbildung sogar "abroad" fertig machen.
Ich sehe kein Ende des Zustroms und kann mir nicht vorstellen, in ein paar
Jahren noch hier zu sein.
Auch hier vollstes Verständnis und Zustimmung!! Ich bin echt froh, mit diesen Gedanken nicht alleine zu sein
Aber wann ist die Zeit des Abgangs?
Wer sich mit dem Gedanken trägt, "wenn es noch schlimmer wird",
abzuhauen, braucht ja außer entsprechenden Vorbereitungen hier gar nichts
mehr zu machen. Es sei denn, er glaubt, dass wir irgendwie wieder die Welt
von 2014 zurück bekämen.
Bei uns wird es, wenn "der Friede" bis dahin hält, der Sommer (August) werden. Da hat unser Junior noch seinen Schulabschluss in der Tasche und ich die Ausbildung fertig/online Business gestartet.
Grüße
Goldmarie