Danke für den ggf. heißen Tip!
Hallo Leser!
Möglicherweise hast Du zum Thema den entscheidenden Hinweis gegeben, der noch für recht viel Wirbel sorgen könnte.
Du schreibst: Dabei ziehen smarte Jungen, ausgestattet mit genügend Geld, Teenie-Mädchen in ihren Bann. Selbst 11-12-jährige Mädchen werden von Menschenhändlern angeworben. Auf Schulhöfen, in Einkaufszentren, über das Internet, eben dort, wo sich Jugendliche treffen und verabreden, versuchen gleichaltrige oder ältere Jungen an die Mädchen heranzukommen.
Arglos unternehmen sie etwas zusammen, gehen ins Kino oder in die Eisdiele. Die Mädchen lernen die "älteren Brüder" kennen, die sie mit großzügigen Geschenken verwöhnen und sie emotional von sich abhängig machen. Die Eltern verlieren jeglichen Einfluss.
Möglicherweise gibt es da etwas.
Doch leider brauche ich noch etwas mehr Gewissheit bezüglich einiger Informationen und da ich diese noch nicht habe, werde ich dazu auch noch nichts Konkretes sagen.
Aber Deine Theorie des Anwerbens hat was.
Die Inkonsistenz des Falles machte mich von Beginn an stutzig und vor allem die sonderbare Berichterstattung darüber.
Wäre es nicht normalerweise so, wenn eine 13-Jährige von Mißbrauch berichtet und es sogar Spuren äußerlicher Gewalt gibt, daß die Polizei alles tun würde, um einen Schirm über das Mädchen und deren Familie zu spannen, um sie zu schützen?
Nun war es aber gerade die scheinbare Nichtaktivität der Behörden, die den Stein des Unmuts für die Familie und den „Clan“ ins Rollen brachte.
Woher konnte man so schnell wissen, daß an dem Thema nichts dran ist?
Immer wenn in Absurdistan ein brisanter Fall nach ganz kurzer Zeit als geklärt vermeldet wird, dann kriege ich sehr lange Ohren.
Und kurz darauf erwies sich plötzlich, daß doch ein paar Männer – wenn auch zuvor – offensichtlich bei ihr „zu Gange“ waren, ABER einvernehmlich.
Also wenn es um den Mißbrauch innerhalb der Kirche ging, las ich bislang noch nichts von Einvernehmlichkeit zwischen Täter und Opfer.
Und dann hatte sie die Nacht bei einer „Klientel“ verbracht, die wieder nicht ihrer Altersgruppe entsprach und das sich dort auch noch eine gewisse Schläfrigkeit breit machte die Behörden/Eltern über den Verbleib in besagter Zeit zu unterrichten.
Spätestens hier wurde klar, daß etwas faul im Staate Dänemark ist.
Als ich dann nochmals über die Übernachtung und eine mögliche Verbindung zu den Türken nachdachte, fiel mir Dein Hinweis und der Tip zum Milieu „vor die Füße“ und da fing es an zu klingeln.
13-Jährige Jungen träumen meistens von etwa gleichaltrigen Mädchen und andersherum wird es nicht viel anders sein, wobei ich in diesem Fall noch 1 bis 2 Jahre draufschlage. Ausnahmen dazu bestätigen die Regel.
Wie bringt man also eine Pubertierende in Kontakt mit einer anderen Altersklasse?
Eben genauso, wie Du es beschrieben hast.
..
Der Fall könnte sich noch zu einem richtigen Kracher entwickeln.
Und ich bin gespannt, ob die möglichen Spuren in den kommenden Tagen noch im Spinnennetz zu finden sein werden.
Übrigens, daß dieses Mädchen jetzt in psychiatrischer Behandlung/Betreuung befindet, könnte eine ganz schlechte Idee sein.
Ich entschuldige mich schon einmal präventiv für alle mitlesenden Psychologen, die ihr tägliches Handwerk nach bestem Gewissen verrichten.
mfG
nereus