Das Vertrauen in den Geldmarkt ist gestört - Minuszins nur so hoch wie Forex-Vola?

Piter, Freitag, 29.01.2016, 17:14 (vor 3664 Tagen) @ Herzog Waydelich1995 Views

Seit der Finanzkrise 2008 ist das Vertrauen in den Geldmarkt gestört. Bis dahin wurden in Money Market Funds, riesige Summen, im Interbankenmarkt verliehen. Nicht selten investierten diese Fonds dann in Übernachtgeschäfte mit nur einer Gegenpartei - auch Lehman... . Alles über windige Offshore-Konstrukte auf irgendwelchen Inselstaaten.

Seit den Anlegern dieses horrende Ausfallrisiko bewusst wurde, parken sie das Geld und auch die ZB-Überliquidität lieber in den "sicheren" Staatspapieren.

Soweit die Theorie. Praktisch habe ich noch eine Frage:

Der Minuszins müsste doch eigentlich maximal in Höhe der Vola der Leitwährungen (CHF, JPY, USD, EUR) anfallen. Denn nur dieses Währungsschwankungsrisiko und das Ausfallrisiko, die Anleger wie Pensionskassen fürchten, lässt sie überhaupt noch im CHF oder EUR bleiben und Minuszinszen akzeptieren.

Ungefähr so stelle ich mir das als Laie vor. Stimmt das in etwa?

Gruss
Piter


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