Eine Meinung

Rybezahl, Donnerstag, 28.01.2016, 23:54 (vor 3664 Tagen) @ Sligo1574 Views

Guten Abend!

Die Politik der offenen Grenzen könne final nicht gut gehen. „Merkel
wird zurückrudern“, so der Philosoph. Semantische Tricks würden die
notwendige Kehrtwende bemänteln.

Das denke ich auch.

„Wir haben das Lob der Grenze nicht gelernt“, sagte Sloterdijk.
In Deutschland glaube man immer noch, „eine Grenze sei nur dazu da, um
sie zu überschreiten“. Innerhalb Europas schere Deutschland damit aus.
„Die Europäer werden früher oder später eine effiziente gemeinsame
Grenzpolitik entwickeln. Auf die Dauer setzt der territoriale Imperativ
sich durch. Es gibt schließlich keine moralische Pflicht zur
Selbstzerstörung.“

http://www.cicero.de/berliner-republik/peter-sloterdijk-ueber-merkel-und-die-fluechtlin...

Ich will nicht sagen, wir hätten die letzte Welle erlebt - ich weiß es nicht -, eine Zweite wird noch schwieriger werden. Aber in einer übergeordneten Ebene war das, ob mit oder ohne zweiter Welle, nur die erste Zündstufe.
Ich hege allerdings große Zweifel, ob das Experiment gelingen kann, nicht zuletzt aufgrund des relativ kleinen geographischen Raumes in Beziehung gesetzt zu der großen Anzahl an Sprachräumen.
Esperanto hat sich bekanntlich nicht durchgesetzt. Ich glaube, man kann das schlicht nicht steuern, das muss sich "einfach fügen". So in ein- oder zweitausend Jahren.

Lieber, guter Weihnachtsmann...

Gruß! [[zwinker]]

--
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