Das Lob der Grenze

Sligo, Donnerstag, 28.01.2016, 20:49 (vor 3664 Tagen)2757 Views

Guten Abend,


der Karlsruher Philosophen Peter Sloterdijk schreibt in der Februar Ausgabe des Cicero zu den aktuellen Anlässen in Deutschland im folgenden Artikel unter anderem.

„Die deutsche Regierung hat sich in einem Akt des Souveränitätsverzichts der Überrollung preisgegeben“, „diese Abdankung geht Tag und Nacht weiter“.

Die Politik der offenen Grenzen könne final nicht gut gehen. „Merkel wird zurückrudern“, so der Philosoph. Semantische Tricks würden die notwendige Kehrtwende bemänteln.

„Wir haben das Lob der Grenze nicht gelernt“, sagte Sloterdijk. In Deutschland glaube man immer noch, „eine Grenze sei nur dazu da, um sie zu überschreiten“. Innerhalb Europas schere Deutschland damit aus. „Die Europäer werden früher oder später eine effiziente gemeinsame Grenzpolitik entwickeln. Auf die Dauer setzt der territoriale Imperativ sich durch. Es gibt schließlich keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung.“

http://www.cicero.de/berliner-republik/peter-sloterdijk-ueber-merkel-und-die-fluechtlin...

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sloterdijk

Gruß,
Sligo.


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