FAZ: Rom ging an seiner fehlenden Willkommenskultur unter
Fassungslos habe ich gerade diesen Text in der FAZ gelesen:
Das ist Geschichtsfälschung vom Feinsten. Abgesehen davon, dass es seit den 70ern im Westen absolut nicht opportun ist, den Untergang Roms irgendwie mit seinen Migranten in Verbindung zu bringen, setzt dieser Text jetzt - nach dem Bruch der Schweigespirale - dem Ganzen die Krone auf.
Natürlich wäre es verkürzt, den Germanen die Schuld am Untergang Roms zu geben. Da spielen viele verschiedene Ursachen eine Rolle (man gibt ja beim Tod eines 100-Jährigen nicht seinem Herzinfarkt die Schuld), die zum Zerfall des Reiches führten, aber die fehlende Willkommenskultur war es wohl kaum.
Ganz abgesehen davon, dass er Vergleich mehr als hinkt, denn damals migrierten weniger als 50.000 (!) Mann ins Reich. Das ist eine Zahl, die man allein in Deutschland, selbst nach offiziellen Angaben, alle 2 Wochen erreicht.
Der Text strotzt nur so von Fehlinterpretationen und zeigt einmal mehr, dass man sich das Lesen solcher transtlantischen Propagandablätter - denen es nur darum geht, eine staats-, wurzel- und formlose Masse von Millionen Arbeitstieren unter die Knute des Geldadels zu bringen - in Zukunft ersparen kann. Sätze wie dieser:
"Dagegen schwand im lateinischen Westen die Integrationsbereitschaft, trotz seiner längeren Migrationsgeschichte und seiner schwächeren Traditionen."
oder dieser:
"Dass die Integration innerhalb des Imperiums nicht mehr gelang, führte gleichwohl zu einem dramatischen Verlust an Lebensqualität. Die Einheit der Mittelmeerwelt löste sich Stück für Stück auf, neue Grenzen entstanden - eine Entwicklung, deren Wiederholung der deutschen Bundeskanzlerin anderthalb Jahrtausende später aus durchaus pragmatischen Gründen als nicht erstrebenswert erscheint."
oder dieser:
"Lebenswerter war das, was danach kam, jedenfalls nicht. Die Einheit des Imperiums löste sich in eine Vielfalt feudaler Herrschaftssysteme auf. Umgekehrt wurde das Leben in den einzelnen Städten eintöniger, die Buntheit der Lebensformen schwand. Erst seit dem späten Mittelalter, im Zuge einer neuen Globalisierung, kehrte sich das Verhältnis wieder um. Zum Wohle aller Beteiligten."
...zeigen wie virulent die Globalisten-Ideologie sich ins Hirn dieser Zombies gefressen hat. Es sei denn, er lügt ganz bewusst. Was Merkel tut - und das ist mir seit diesem Artikel klarer denn je - ist nichts anderes als die Verwirklichung von Barnetts Wahnideen, die es so ja schon seit Coudenhove-Kalergi in den 20ern gab. Denn dass Merkel bis heute noch nicht entmachtet wurde, zeigt eindeutig, dass es nicht an ihrem pathologischen Profil allein liegt, sondern dass es einflussreiche Leute im Hintergrund gibt, die sie schützen.
Betretene Grüße
Phoenix5