Ja wo laufen sie denn, die Preise?
2 Zimmer Eigentumswohnung zwischen Sendlinger-Tor-Platz und
Theresienwiese
Baujahr 1973, Modernisierung 1984 bzw. 1997
54,63 qm
verkauft zu € 275.000,00
![[image]](http://www.handyraketen.de/wp-content/uploads/2015/07/costa-fast-gar-nix.jpg)
Scherz beiseite. Ich sympathisiere grundsätzlich mit den Ansichten von "Falkenauge". Grund und Boden ist eigentlich anders zu bewerten als Produkte, und der Gewinn daraus. Aber, dazu wäre ein noch nicht probiertes System nötig. Selbst im Osten gab es im Sozialismus eigenen Grund und Boden.
Zum Faktischen... wenn die Wohnung in einer der vielen Gründerzeit-Villen dieser Ecke wäre, dann würde sie wohl mindestens das Doppelte kosten. Da hängen die Hauseingänge voll mit Messingschildern aller Sorten von Kanzleien, Beratungen usw. Die spielen halt leicht die Mieten rein.
Auch Neubau kostet in München derzeit das Doppelte. Hier ein Beispiel. Wenn da wirklich die kleinste Bude mit dem Mindestpreis los geht, dann wären das 10.200 EUR/qm. Da "spart" man richtig bei einer großen Wohnung mit 136 qm. Dann sind es "nur" 9183 EUR/qm.
über 5.000,00€/qm, für eine über 40 Jahre alte Wohnung, letzte
Renovierung fast 20 Jahre her > Wahnsinn!
Ja, aber wenn es der Markt hergibt? Früher galt mal die Regel, eine Wohnimmo sollte nicht mehr kosten als 15 Jahre Nettomiete. Im Prinzip wie bei Aktien ein KGV von 15.
Um für dieses Beispiel zu rechnen, müsste die Kaltmiete über 1.500 bringen, wenn die Wohnung ein vernünftiges "KGV" hätte. Aber das ist eben wie zu "Neuer Markt" Zeiten damals. Nur beute mit den Immos. In München beschwert sich schon kaum noch ein Käufer über 30 Netto-Jahresmieten. Aber wehe - wehe - wehe, wenn ich auf das Ende sehe.
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Was die Minenaktien betrifft... ja mei, die bringen eben keinen Return sondern immer nur noch mehr Verlust. Ein Investment soll aber den Sinn erfüllen, dass es eine Rendite bringt. Und die bringen die überteuerten Immos wenigstens. Monatlich! Deswegen habe ich auch die REITs so gern.
MS