Wer soll den Job dann machen? Flüchtlingshilfe. Was stimmt denn hier nicht?
Ein Artikel aus der Welt am Sonntag über eine frustrierte Mitarbeiterin einer Erstaufnahmestelle.
Der Titel sagt alles: "Ich halte es nicht mehr aus"
Wer es nicht lesen möchte oder kann, eine Kurzzusammenfassung:
Die Mitarbeiterin betreut Flüchtlinge in der Erstaufnahmestelle des Landes Hamburg. Sie hat sich explizit auf diese Stelle beworben und musste rasch feststellen, dass die Wünsche und Forderungen vieler Flüchtlinge unerwartet hoch sind.
Beim überwiegenden Teil der Flüchtlinge, bei 90 %, gestaltet sich die Zusammenarbeit schwierig.
Sie änderte sowohl ihr Verhalten als auch ihren Bekleidungsstil, um Belästigungen zu vermeiden, sie wurde schon mal ungefragt fotografiert.
Unterstützung vom Bundesamt für Migration oder von der Innenbehörde erhält sie nicht, es geht wohl auch keiner mehr ans Telefon.
Sie und viele andere denken über Kündigung nach. Es wird wohl immer schwieriger.
Ein eindrucksvoller Bericht einer ehemals engagierten Frau.
Ich frage: Wer soll künftig ihren und den Job ihrer Kollegen denn bitte machen?
Und wie soll es denn bitte weitergehen, wenn die Realität so weit von der in den MSM vorgeschaukelten Fiktion auseinanderdriftet?
Persönliche Anmerkungen:
Habe mich in der Vergangenheit sehr schwer getan, damit. Aber mir reicht es jetzt auch.
Auf meinen Baustellen muss ich mittlerweile fast täglich herumlungernde südländisch aussehende Heranwachsende verscheuchen, weil es mitunter Bedrohungslagen gibt, die ich so noch nicht erlebt habe. Und ich musste in der Vergangenheit schon ein paar mal zulangen. Lies sich nicht vermeiden, da extreme Aggressionen im Spiel waren. Die kapieren es nicht anders. Die Polizei kommt eh nicht.
Ein Kumpel von mir ist im privaten Sicherheitsdienst tätig (Schutz von Erstaufnahmestellen). Er erzählt mir ganz verrücktes Zeugs, was ich gar nicht glauben mag.
Er übertreibt gerne, deshalb genieße ich seine Aussagen mit Vorsicht. Aber bei unserer letzten Begegnung standen mir die Haare zu Berge. Und ich bin kein ängstlicher Typ. Der ist wirklich kernig, aber ich sah das erste Mal Angst in seinen Augen.
Mein großer Sohn will auch nicht mehr alleine in die Stadt.
Dann kommt Robert und schwallert was von soziologischen Verhaltensmustern und Benachteiligungen. Blabla. Der kennt die Straße nicht.
Ich sage, es ist ein Scheißkrieg da draußen, wir sind auf uns gestellt und diesen beschissenen Staat kümmert es einen Dreck. Überall bilden sich Bürgerwehren, die Polizei zieht sich in der Fläche zurück und ARD sagt, alles wunderbar und schön bunt hier.
Und hey geil, wieder 100 neue Flüchtlinge an einem Tag in meiner Stadt.
Geht's noch?
Was ist bloß los?