Klarstellung
Danke für die Antwort!
Deine Beiträge lese sich sonst gern. In diesem distanzierst Du dich von meinem "Machwerk"?
Ich wollte mich vorstellen, ehrlich und offen. Das ist mir gelungen, denke ich, besonders mit dem Schnappschuss von Magdeburg am 01.01.2016.
Es sind oft Definitionsfragen, die zu Beginn einer Diskussion geklärt werden müssen.
1. Zu "Machwerk" siehe beispielhaft diese Definition: „schlecht gemachtes, minderwertiges Werk“.
Bitte um Verständnis, dass ich dieses Wort nicht in diesem Sinne definiere. Für mich heißt das Wort "Machwerk" nichts anderes als ein "gemachtes Werk". Um ehrlich zu sein, ich hab das auch nie im Dex nachgeschlagen. Du interpretierst da eine Minderwertigkeit hinein, die ich nicht in diesem Wort sehe.
Schon gar nicht distanziere ich mich hier von irgendetwas, - zumal ich dadurch etwas mehr Einblick in die Stadt Magdeburg erhalten habe.
Bedenke, Du Deutscher aus Rumänien: Wir Deutschen haben hier in Ostdeutschland nur eine einzige echte Minderheit gehabt: Die Sorben. Zumindest in meiner Lebenszeit war das so. Mit denen kamen wir traditionell klar, frag' nach bei den Sachsen, denn da sind diese Slaven zu Hause. Euer Land dagegen besteht, nach meiner Erinnerung (trampen), gefühlt ausschließlich aus Minderheiten. Ich halte das für einen Nachteil. Ich will das deswegen hier nicht. Aber nun wird es uns aufgezwungen hier, nach meiner Überzeugung böswillig geplant (sagen wir mal, wegen der „NWO“).
Falsch. Ich bin Österreicher, der nach Rumänien ausgewandert ist. Mußte Platz machen für die vielen Rumänen, die sich in Österreich niederlassen. ![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
Die Sorben und ihre Kultur sind mir geläufig, so wie auch andere Minderheiten in Deutschland (z.B. die Dänen). Ich kenne D in fast allen Ecken (als Fernfahrer neben dem Studium)und habe ein gutes Erinnerungsvermögen.
Rumänien besteht zwar aus Minderheiten, wird aber nicht so gefühlt. Das Wort Minderheit bewirkt (bei mir zumindest) einen ständigen Kampf um Rechte resp. Existenzberechtigung. Das empfinde ich hier nicht, insbesonders nicht in Siebenbürgen. Wir leben hier mit den einheimischen Siebenbürger Sachsen, den Rumänen und den Ungarn gewissermaßen Tür an Tür, lediglich die Roma sind mehr unter sich, und das ist auch gut so. Dass hier bei den Prozentzahlen der ehtnischen Gruppen erhebliche Unterschiede bestehen, merkt man - zumindest in einer Kleinstadt wie hier - nicht.
Man merkt höchstens, wohin der eine oder andere am Sonntag in die Kirche geht. Wobei nicht nur der evangelische Gottesdienst, sondern auch der katholische 2-sprachig (auch deutsch) angeboten wird. Nur die orthodoxe Gemeinde hält ihren Gottesdienst ausschließlich in rumänisch.
zur Definition von "alt": Nicht wir beide haben hier die Deutungshoheit, sondern die Gesellschaft, insbesondere die sog. "Arbeitswelt".
Wenigstens bei Pos. 2 liegt zwischen uns ein Missverständnis vor, denn ich bin da voll Deiner Meinung. Aber wir Beide werden leider nun einmal von Dritten, der Mehrheit, als "alt" angesehen, das ist so! Das merke ich z. B. im Job, z. B. meint das unser neu eingestellter "Bachel-Ohr".
Einspruch, Euer Ehren!
Es mag vielleicht so sein, aber ich akzeptiere das nicht. Zumindest beeindruckt es mich nicht. Übrigens habe ich immer den Hang gehabt, auch noch im Betrieb in D, Leute von 50+ einzustellen. Schon zu der Zeit, als ich noch weit unter 50 war. Das hängt einfach mit der beruflichen Erfahrung und der Ernsthaftigkeit bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben zusammen. Hat sich bis heute nicht geändert.
Hier sterben leider die echten Handwerker aus, oder sie sind schon lange abgewandert. Da gibts einen Ungarn, der fräst, dreht, schweißt, macht mir alles aus Metall, was ich brauche. Hatte erst seinen 80. Geburtstag.
Ein anderer repariert mir meine elektrischen Geräte, von der Wasserpumpe bis zum Winkelschleifer so ziemlich alles, was ich im Betrieb habe. Der ist schon über 80. Es gibt noch mehr Beispiele. Von den Jungen kommt nichts nach.
Ich frage mich, was ich mache, wenn die beiden nicht mehr sind. Ein blödes Gesicht, mit Sicherheit.
Der Tip mit der Blutuntersuchung ist gut, - insbesonders für diejenigen, die ohnehin kaum zur Kontrolle gehen. Ich hab da eine andere Einstellung. Hab zwar keine KV, weil ich immer gesund bin, - aber 1 x pro Jahr mache ich ein großes Blutbild, bezahle das cash im Labor. War erst wieder vor ein paar Wochen. Die Laborärztin gratuliert mir immer, mit den Worten, dass ich als 6+ ihrer Meinung nach das Blut eines 45-Jährigen hätte. Das reicht mir.