Was möchtest Du mit Deiner Analyse sagen?
Hallo Piter,
ich habe jetzt Deine "Überlegungen zum Gold" dreimal gelesen, was willst Du eigentlich damit sagen. Die Sache mit den "Manipulationen" und den Comex Beständen sind ein alter Hut. Du musst Dich doch fragen, wer kauft denn Terminkontrakte, das sind einmal die physischen Markteilnehmer (Schmuckindustrie und Produzenten-Hedger), die Spekulanten machen eh ein Cash-Settlement, oder meinst Du China kauft Terminkontrakte und macht dann die COMEX blank? Und sind ein paar Unzen zu wenig da, dann werden halt dort die Spielregeln geändert, so wie in den 80ern bei den Hunt`s. Schon jetzt kann eine Belieferung mittels ETF (GLD und SLV beim Silber) erfolgen, oder in Cash.
Gold ist in 1.Linie Psychologie. Deine Preisannahmen sind deshalb auch ziemlich wahllos und bringen einen nicht wirklich weiter. Wie willst Du überhaupt in Gold investieren, physisch, Derivate oder wie? Außerdem musst Du die Währungsseite €/$ berücksichtigen.
Ich gehe schon seit geraumer Zeit von einem Neustart der Systeme aus, wir befinden uns in der finale Phase der Katastrofenhausse. Aktien, Anleihen, und vor allem die Derivateblase werden uns um die Ohren fliegen.
Obwohl ich seit 30 Jahren Börsenhändler bin, habe ich keinen Plan, wie man davon profitieren kann. Vielleicht gibt es ja hier einige Ideen.
Ich sehe Gold jedenfalls als etwas, das in der Neustartphase einiges erleichtern kann, mehr auch nicht. Obwohl in dieser Zeit eventuell Zigaretten, Schnaps, Zucker, Salz... noch wertvoller als Gold sein könnten.
Fazit:
Bei GOLD ist der Besitz entscheidend, nicht der Preis.