Willkommen; Gedanken zum Wort "Migranten" und zum Rechtsruck

Leisereiter, Sonntag, 20.12.2015, 18:29 (vor 3700 Tagen) @ JinJok2380 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.12.2015, 18:42

Fluechtlinge, die ja Migranten sind,

Ich nenne sie, mich sicherheitshalber im Rahmen der offiziellen Sprachregelung bewegend, "Fachkräfte".

Migranten? "Migrare", lat.: "wandern". Tatsächlich wandern sie aber nur kurze Zeit, um dann auf Dauer hier zu SIEDELN.
Man sollte sie also eher Siedler nennen. Jedoch wurde dagegen eingewandt, das Wort "Siedler" würde suggerieren, sie würden, so wie europäische Siedler 200 Jahre zuvor in Nordamerika, Land urbar machen, Ackerbau betreiben, Häuser und Straßen bauen und sich komplett eine eigene neue Infrastruktur schaffen.

Was ja alles auf unsere werten neuen Fachkräfte nicht zutrifft.

Der Ausdruck "Zudringlinge" wurde bereits vorgeschlagen, dessen Verwendung würde ich aber nur in einem Land mit gewährleisteten Grundrechten (Meinungsfreiheit) empfehlen.

Den Rechtsruck, den er bemaengelt, kann ich so nicht sehen.

Rechtsruck sehe ich sehr wohl. (Nicht im Forum)
Die Monopolpresse ist Realität: In allen Zeitungen steht das Gleiche, oft wortwörtlich. Auch die Fernsehsender verbreiten alle dasselbe Weltbild und dieselbe Meinung.
Imperialistische Militärstützpunkte umspannen den gesamten Erdball.
Der Kapitalismus feiert grandiose Siege: Verschleuderung von über viele Generationen mühsam erarbeitetem Volksvermögen (Straßen, Wasserversorgung, Energieversorgung...) an Großkapitalisten, die daraufhin aufgrund ihrer Monopolstellung für jede Leistung Märchenpreise verlangen können. Wegfall von Grenzen, sodass Niedriglöhner und Konsumenten nun global hierhin und dorthin verschoben werden können, wo sie dem Großkapital momentan den größten Profit bringen.

Eigentlich bewundernswert schlau: Die Überproduktion der Industrie NICHT in die Dritte Welt bringen, denn die dortigen Konsumenten haben ja keine Kaufkraft.
Sondern die Bevölkerung der 3. Welt hierher bringen, damit sie zu europäischen Preisen konsumiert. Super Gewinn!
Und wer zahlt? Der europäische Steuerzahler. Geld wandert aus der Tasche des Steuerzahlers in die Taschen des Großkapitals.


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