Noch mehr Verderben?

Mephistopheles, Datschiburg, Sonntag, 20.12.2015, 11:30 (vor 3700 Tagen) @ JinJok2934 Views

Haetten wir denn die ungewoehnlich lange Friedenszeit von 70 Jahren in EU
nicht einfach ausdehnen koennen, auf 80 oder 90 Jahre? Von mir aus noch
laenger. Oder ist ein Suizid-Gen/Virus ploetzlich ausgebrochen? Ein Staat
ohne Grenzen ist keiner mehr. Wie @Helmut frage ich mich: Was steckt
dahinter?

Was die augenblickliche Weltlage betrifft, so sind wir alle in Gefahr, sie falsch zu sehen. Seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1865), dem Deutsch-Französischen Krieg (1870) und der Viktorianischen Zeit hat sich bis 1914 ein so unwahrscheinlicher Zustand von Ruhe, Sicherheit, friedlichem und sorglos fortschreitendem Dasein über die weißen Völker verbreitet, daß man in allen Jahrhunderten vergebens nach etwas Ähnlichem sucht. Wer das erlebt hat oder von anderen davon hört, erliegt immer wieder der Neigung, es für normal zu halten, die wüste Gegenwart als Störung dieses natürlichen Zustandes aufzufassen und zu wünschen, daß es »endlich einmal wieder aufwärts« gehe. Nun, das wird nicht der Fall sein. Dergleichen wird nie wiederkommen. Man kennt die Gründe nicht, die diesen auf die Länge unmöglichen Zustand herbeigeführt haben: die Tatsache, daß die stehenden und immer wachsenden Heere einen Krieg so unberechenbar machten, daß kein Staatsmann mehr einen zu führen wagte; die Tatsache, daß die technische Wirtschaft sich in einer fieberhaften Bewegung befand, die ein rasches Ende nehmen mußte, weil sie sich auf rasch hinschwindende Bedingungen stützte; und endlich die Tatsache, daß durch beides die schweren ungelösten Probleme der Zeit immer weiter auf- und den Söhnen und Enkeln zugeschoben wurden, als üble Erbschaft kommender Geschlechter, bis man nicht mehr an ihr Vorhandensein glaubte, obwohl sie in ständig wachsender Spannung aus der Zukunft herüberdrohten.

Der nahende Buergerkrieg, denn so wird es enden muessen, betrifft mich
nicht. Der Islam, den wir importieren ist fuer mich eine Raubmord und
Gewaltideologie und gehoert nicht nach Europa.
Dennoch habe ich noch Familie da und mache mir so meine Gedanken.

Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand. Diese Friedenszeit von 1870 bis 1914 und die Erinnerung an sie hat alle weißen Menschen satt, begehrlich, urteilslos und unfähig gemacht, Unglück zu ertragen: die Folge sehen wir in den utopischen Vorstellungen und Forderungen, mit[33] denen heute jeder Demagoge auftritt, Forderungen an die Zeit, die Staaten, die Parteien, vor allem »die anderen«, ohne an die Grenzen des Möglichen, an Pflichten, Leistungen und Entsagung auch nur zu erinnern.
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Jahre+der+Entscheidung/Der+politisch...

*Sarkasmus ein* Ach so, das ist ja hundert Jahre her - und für uns somit in der heutigen Zeit nicht mehr gültig. *Sarkasmus aus*


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.