Gold: teilweise Zustimmung, teilweise Widerspruch

-ELLI- ⌂, Donnerstag, 17.12.2015, 20:03 (vor 3702 Tagen) @ Michael Krause5739 Views

Hallo Hans, Ich bin kein EW Experte, schaue mir aber regelmäßig die EW
Prognosen zu Gold an und ich muss feststellen, dass diese meistens falsch
liegen.

Wie bitte? Ich weiß ja nicht, welche Elliott-Prognosen du liest, aber mich kannst du damit nicht meinen. Dazu können andere vielleicht etwas sagen, denn aus meinem Munde ist es für dich bestimmt unglaubwürdig.

Ich denke aber Gold ist eine zu kleine Asset Klasse für EW.

Da widerspreche ich, aber ich möchte nicht jetzt wiederholen, was ich hier schon mindestens 100 Mal erzählt und gezeigt habe.

Just my 5c. Ich halte mich eher an die klassische Charttechnik und die sagt
ganz eindeutig,

Charttechnik „eindeutig“? Ein schöner Witz.

Gold ist in einem Bärenmarkt.

Kann man so sagen, seit vier Jahren. Übergeordnet betrachtet ist es allerdings – so meine Meinung – eine Korrektur. Und die ist meines Erachtens auch lange noch nicht beendet, aber Börsenkurse sind keine Einbahnstraße.

Ich habe schon vor langer, langer Zeit einen Zielkurs für den ersten Teil der Korrektur von etwa 1050 $ genannt – und da sind wir jetzt in etwa.
Gold befindet sich etwa seit Anfang des Jahres in einem EDT, wie vor etwa sechs Wochen in diesem Chart gezeigt:

[image]

Und auch – oder gerade – wenn es charttechnisch so aussieht, als würde es immer so weitergehen, stehen wir, dabei bleibe ich, kurz vor dem Beginn einer kräftigen Aufwärtskorrektur in Richtung 1300/1400 $.

Wer hiergegen anspekulieren
möchte, bitte. Ich halte das für sinnlos. Ich weiß aber auch, dass mein
Geschreibe bei den Goldbullen nicht gehört wird.

Das kenne ich. :-)

Über Preismanipulation im EM Sektor liest man immer wieder etwas,
insbesondere in Zusammenhang mit den Terminmärkten. Ich halte hiervon
nichts. Es gibt keine Knappheit von physischem Gold, das wäre aber der
Fall wenn Gold über die Terminmärkte manipuliert würde. Natürlich wird
über die Terminmärkte versucht Preisbewegungen auslösen, das
funktioniert aber nur kurzfristig. Das geschieht aber in allen anderen
Assetklassen auch, ist also kein Zeichen für Manipulation.

Genauso sehe ich das auch, aber das weißt du ja sicherlich.
Wert zu diesem Thema noch etwas lesen möchte, bitte hier:
http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Manipulation&ao=and&u_name=-ELLI-

Fazit: Wer noch kein Gold hat und Gold als Anlage langfristig für
sinnvoll hält, sollte monatlich etwas kaufen. Er sollte aber nicht auf den
schnellen Gewinn hoffen. Ansonsten gibt es eben keine Methode bei seinen
Investitionsentscheidungen richtig zu liegen. Die alten Regeln gelten aber
weiter, insbesondere Risiko begrenzen, nicht alles auf Gold setzen,
Moneymanagement etc. Das gute beim Gold ist, ein Totalverlust ist bei
physischem Gold unwahrscheinlich, Ausnahme es wird Dir gestohlen.

Weitgehend stimme ich zu, aber mit dem Zukaufen kann man meines Erachtens noch viele Jahre warten – es sei denn, man möchte nur die kommende Aufwärtskorrektur mitnehmen.


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