Männer, Frauen und Pärchenkohärenz

Orodara, Donnerstag, 17.12.2015, 11:45 (vor 3703 Tagen) @ Rybezahl3054 Views

Hallo Rybezahl!

Da fühlt sich ja jemand angesprochen![[zwinker]]

Und deine ganzen Frauen dürfen hier nicht schreiben?

Woher kommt denn diese erstaunliche Behauptung?

Hast du mal die Bevölkerungszahlen angeschaut? Es ist wünschenswert,
dass du deine Behauptung auch belegst.

Hier sind Angaben dazu für die einzelnen Länder. Vor allem in den Industrieländern gibt es mehr Frauen als Männer. Aus Ostdeutschland sind viele Frauen ausgewandert (und bilden nun woanders einen "Überschuß"), so daß dort prozentual mehr Männer zurückgeblieben sind. Nur in wenigen Ländern, nämlich vor allem in Saudi-Arabien, weiter in Grönland, Französisch-Guyana, China, Indien, Nepal, Afghanistan und Niger, herrscht Männerübscherschuß, wobei aber mitunter durch brutale "künstliche Auslese" nachgeholfen wird.

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Ein Blick in die Zukunft (der imJahr 2013 unter 15-Jährigen) zeigt einen - markanten - Männerüberschuß nur noch in China, Armenien und Georgien:

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Ich will ja grundsätzlich nichts dagegen sagen. Statt alle gegen alle
wäre mir ein alle mit allen lieber.

Geht mir auch so. Gemeinsam ist man stäker und erreicht mehr (im positiven Sinn). Ich hatte mich nur auf Gaby bezogen, und daß es doch auch anders geht, kollegialer, ohne dieses peinliche Mobbing.

Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass die Frauen in meiner Umgebung sich
über Annäherungsversuche von Seiten der Neuankömmlinge eher beschweren
als dass sie sich freuen ("Er hat mir sein angebissenes Brot angeboten!").

Das klingt fast schon nach einem Liebesbeweis![[zwinker]] Klar, man muß ihn nicht annehmen... Aber auch hier sieht man, daß die Männer wählen und die Frauen nur "Ja!" oder "Nein!" sagen können. Viel mehr bleibt ihnen nicht übrig. Bei vielen Völkern und zahlreichen Männern ist Damenwahl verpönt und gehört sich nicht. Man stelle sich eine Frau vor, die einen Moslem oder stolzen Fulbe-Mann ambaggert! Das gibt Ärger! Und die Frau ist dann bei dem Mann für immer "unten durch". Es sei denn, sie trifft ihn betrunken in einer Gaststätte - aber eben das ist ja im Islam verboten... Oft will der Mann den ersten Schritt machen und das Gefühl des Eroberns genießen! Ohne dieses Abenteuer der Eroberung (wo gibt es im öden Maschinen-Zeitalter sonst noch Abenteuer?) ist eine Frau für viele Männer nicht interessant. Und außerdem haben so einige Männer, auch in Deutschland, bei einer Frau, die die Eigeninitiative ergreift, die Befürchtung, daß sie das bei anderen Männern auch macht. Sie vertrauen ihr nicht mehr, und da wird es heillos und ist verloren.

Ganz einfach wird es natürlich, wenn der Mann sofort fragt und die Frau gleich "Ja!" sagt (und die beiden auch zusammenpassen). Dann ist alles in Butter. Leider habe ich so etwas noch nie erlebt.

Aber auch so nehmen sich Männer und Frauen meiner Erfahrung nach da nicht
viel. Alle wollen Abwechslung, nur ist das halt verpönt, man darf es nicht
und es gehört sich nicht.

Solange es keiner merkt - man darf sich nur nicht erwischen lassen... Aber eine gewisse Moral ist immer gut, es soll nur nicht in eine Lebenslüge ausarten (Hausdrache + Pantoffelheld und andere Pärchen). Die Äthiopier haben einen sehr interessanten Brauch: Ehen für ein, zwei, drei oder fünf Jahre. Danach heiratet man wieder oder trennt sich. Das erspart viel unnützen Ärger plus sinnlose Bürokratie mitsamt Kosten, und nach der Heirat kann es sich keiner leisten, sich in die die "Hängematte" zu legen oder sonstigen Unfug zu verzapfen.

Dass Frauen nur auf ihren Pascha warten, der sie auswählt, halte ich für völlig daneben.

Auf den Traumprinzen...[[zwinker]] Nein, es muß echt kein Prinz sein, auch kein Pascha! Einfach ein anständiger Mann! Denn:

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Daß man sich vielleicht nie ganz versteht und restlos begreift, liegt daran, daß das Ganze nie aus zwei gleichen Teilen, sondern immer aus Gegensätzen, "a" und "b", besteht. Das ist das Mysterium des Lebens und auch gut (spannend, interessant usw.).

viele Grüße
Orodara


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