Evolutionary Suicide? Evolutionäre Sackgasse? (nLmkT)

Silke, Mittwoch, 16.12.2015, 11:43 (vor 3703 Tagen) @ Martin3236 Views
bearbeitet von Silke, Mittwoch, 16.12.2015, 12:38

https://de.wikipedia.org/wiki/Evolutionary_Suicide
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Selektion#Evolution.C3.A4re_Sackgasse

Bei bewusst die Umwelt formenden Lebewesen eine Spielart der:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende

"„Niemand misst einem Besitz, der allen zur freien Verfügung steht, einen Wert bei, weil jeder, der so tollkühn ist zu warten, bis er an die Reihe kommt, schließlich feststellt, dass ein anderer seinen Teil bereits weggenommen hat.“"
Hardin

In kollektivistischer Gesellschaft ein Muss, da Abgabeschuld und destruktive Aggression (systematische Gewalt gegen Gleiche und unnötiger Gewaltlevel gegen andere Arten) zur menschlichen Normalität erklärt wird = unnatürlicher Egoismus des Einzelnen = nichtstationärer Betrieb.

In Gemeinschaft ein Tabu, da als ein großer Organismus verstanden und kategorischer Imperativ gegen eigene Art gelebt wird, allerdings wie in Gesellschaft auch gegen andere Arten gerichtet zur Begleichung der Urschulden..
Da diese in Gemeinschaft im Gegensatz zu Gesellschaft nicht bis ins Unfassbare hochgebucht werden (z.B. goldene Toiletten für herrschaftliche Ärsche) ist ein stationärer Betrieb möglich = natürlicher Egoismus der Art.

Overkill-Hypothese wenn die Strukturen des Organismus zu groß werden wie bei einem Großindividuum bzw. einem menschlichen Kollektiv oder eben nach @Zara - Tainter/Murphy = Komplexitätsreduktion / Simplifizierung / Zäsur.

Oder nach @Kurt die Problematik mit der Überhitzung Überhitzung ohne Kühler.

Liebe Grüße
Silke


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