Heinsohn widerspricht sich doch selber

pigbonds, Donnerstag, 17.12.2015, 11:01 (vor 3702 Tagen) @ Sligo1937 Views

Hallo Foris,

G. Heinsohn fragt laut in einem Artikel in der WELT "Warum bleiben die
Flüchtlinge nicht im Nahen-(und Mittleren) Osten?"

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article150034113/Warum-bleiben-die-Fluechtlinge-n...

Welche ökonomischen Auswirkungen sind zu erwarten bei einer direkten
Allokation der Menschen vor Ort?

Heinsohn hat uns doch erklärt, dass das Gebiet, woher die Flüchtlinge kommen, ein demografisches
Pulverfass sei, das sich quasi im Alleingang entzünde.

Jetzt schlägt er tatsächlich vor, diese Flüchtlinge in Gebiete zu bringen, die er früher ebenfalls
als Pulverfässer definiert hat.

Wow. Wie soll das gut gehen?


Dazu kommt, dass seine Formel "10 Millionen Muslime zu Muslimen" genau so lange klug tönt, bis jemand
auf die Idee kommt, 100 Millionen christliche Schwarzafrikaner ins christliche Europa zu schicken, wobei
die religiöse Homogenität auch gewahrt bliebe.

G. Heinsohn fragt laut in einem Artikel in der WELT "Warum bleiben die
Flüchtlinge nicht im Nahen-(und Mittleren) Osten?"

Man könnte einwenden, Heinsohn wolle gar niemanden irgendwohin schicken, sondern im Gegenteil, zum Bleiben
veranlassen. Dieses Bleiben als Euphemismus, denn die Migration in einem 6-mal so grossen Raum wie es die EU sei,
tönt für mich nur aus der Perspektive eines Europäers nach Bleiben - nämlich nach Wegbleiben.


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