Bereits sichtbare Auswirkungen
Hallo Ankawor!
Es gibt Berichte über die Auswirkungen von Fukushima in Kalifornien und anderen Gebieten der USA (v.a. Alaska), u.a. von Prof. Christopher Busby, Christina Consolo und Leuren Moret, die auf politaia und der amerikanischen Seite "Veterans Today" veröffentlicht wurden. Habe es gesammelt (pdf), kann es aber nicht hochladen, weil es etwas über 2 MB groß ist (lächerlich, aber ich habe keinen Anbieter gefunden). Wer will, dem kann ich es direkt schicken (einfach nachfragen).
Hier vor Ort jedenfalls sind mir nach Fukushima ganz erstaunliche Sachen untergekommen:
- Blumen aller Sorten, die ihre Symmetrie verloren haben und völlig aufgelöst sind (sie sehen aus wie zerfranste Wischmobs)
- Löwenzahn, bei dem ca. 10 Stengel flach nebeneinander zu einem verschmolzen sind und dessen Kopf ca. 10 cm lang, aber so breit wie eine Blüte ist. Er liegt natürlich, so eine Pflanze kann nicht stehen. Die kahlen Pusteblumen haben regelrechte Brandmale, wie Augen beim Spielwürfel: von 1-6, sogar in der gleichen Anordnung. Wurde alles gemäht und verfüttert, fragen tut sowieso keiner danach, hingucken erst recht niemand...
- völlig verdrehte Stengel bei vielen Pflanzen, viele davon zusätzlich zu lang und dünn oder zu kurz und dick
- eine Unmenge zwei- und dreiköpfiger Blüten (Margariten, Klee) und Früchte (z.B. Himbeeren), die sonst stets einzeln waren
- Farbveränderungen beim Obst, ungewohnte Farben und scharfkantige, unnatürliche Farbübergänge
- völlig schiefe, krumme, verdrehte Fruchtformen (bei Äpfeln, Apfelsinen, Mandarinen, Kirschen, Heidelbeeren, Mangos). Die ursprüngliche Rundheit bzw. Rundung ist weg. Kerngehäuse sitzen nicht mehr in der Mitte, sondern seitlich.
- unheimliche "Nähte" und Brandnarben an den Früchten
- mickrige und/oder verformte, verdrehte Fruchtkerne
- Fehlbildungen bei den Blättern und Samen der Bäume,
um nur einige zu nennen.
Um die AKWs herum war es heiß und trocken wie in der Wüste, aber trotzdem ist niemandem ein Licht aufgegangen. Die Katzen brauchten diesen Sommer nicht jagen, denn die Mäuse lagen zuhauf verdurstet herum. Noch haben die Katzen sie gefressen.
Es sieht nicht gut aus. Das läuft in den Untergang. Früher kamen wir aus dem Paradies ins Fegefeuer, mit Tschernobyl, Fukushima, all den anderen Atomwaffenkraftwerken und der ganzen Atomindustrie fahren wir jedoch aus dem Fegefeuer geradezu in die Hölle.
Das alles erinnert an die Prophezeiung der Cree-Indianer: "Ihr werdet vor vollen Tellern sitzen und nichts essen können."
Heute ist mir auch das Buch "Tschernobyl - eine Chronik der Zukunft" von Swetlana Alexijewitsch und Ingeborg Kolinko untergekommen. Vor allem das Wort "Zukunft" macht mich dabei sehr nachdenklich. Ich bin mir sicher, daß ein großer Krieg kommt, der alle AKWs hinwegfegt, weil es anders gar nicht geht. In so einem Krieg kann noch etwas überleben, aber ohne dem, nur mit AKWs, gehen wir alle 1000%ig unter.
viele Grüße
Orodara