Ja, in vielerlei Hinsicht erschütternd

Fabio ⌂, München, Freitag, 11.12.2015, 17:50 (vor 3709 Tagen) @ CrisisMaven5420 Views

Natürlich sind das dramatische Schicksale, aber es offenbart auch einen finanziellen Analphabetismus und einen blindes Vertrauen in die siamesischen Zwillinge Staat und Banken, der mich sprachlos macht.
Eine "moralische" Beurteilung macht aus meiner Sicht nur in der Einzelfallbetrachtung Sinn, z.B. hinsichtlich einer eventuellen Fehlberatung, falls die Bankmitarbeiter die grundlegenden Risiken einer Anleihe verschwiegen haben sollten.

Aus einem von modestos Links:

"Sicuramente non ci hanno consigliato bene. Mia mamma aveva investito, anche per me, questi soldi, con un investimento fatto nel 2007. Il tasso di rendimento era del 4,1 per cento lordo… Non era un tasso che poteva far prevedere un certo rischio."

"Mit Sicherheit haben sie uns nicht gut beraten. Meine Mutter hatte 2007 Geld investiert, auch mit für mich. Die Brutto-Verzinsung betrug 4,1% Prozent. Das ist keine Verzinsung, die ein gewisses Risiko hat erahnen lassen."

Was soll man dazu sagen? Ein Anleihe hat doch immer "ein gewisses Risiko"?!
Ich kann`s ja irgendwo verstehen, aber irgendwo auch wieder nicht...
Ich weiss übrigens auch nicht, was ich von der "Einlagensicherung" halten soll. Für meine Begriffe wurden damit in erster Linie die Banken gerettet, nicht die Sparer. Und die ruhen sich jetzt darauf aus und es interessiert nach meiner Erfahrung KEINE SAU, dass das eigentlich nicht funktionieren kann...

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“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

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