Das könnte in Süd- und Mittelamerika zu einem Trend werden...

siggi, Dienstag, 08.12.2015, 18:19 (vor 3712 Tagen) @ Apostroph1458 Views
bearbeitet von siggi, Dienstag, 08.12.2015, 18:42

Hallo Apo,

nachdem bereits vor Kurzem in Argentinien nicht nur die Ära Kirchner, sondern wohl auch deren Politik zu Ende gegangen ist, könnte mit den jetzigen Ereignissen in Venezuela durchaus der Trend zu einem "Rechtsruck" in ganz Süd- und Mittelamerika begonnen haben.

Die links gerichtete Präsidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, steht bereits auf der Kippe. Gegen sie wurde ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.

Das droht übrigens auch dem Präsidenten von Venezuela, Nicolás Maduro, wenn die Mehrheit der alten Opposition im neuen Parlament groß genug sein sollte.

Mein nächster Kandidat, wo es kippen könnte, ist Ecuador Anfang 2017.

Das relativ geräuschlose Wechseln der politischen Mehrheiten spricht für eine erheblich größere Stabilität in dieser Region als noch vor wenigen Jahren.

Ich sehe das wie Cascabel, Süd- und Mittelamerika hat große Chancen, von den ungemütlichen, weltweiten Veränderungen der nächsten Jahre einigermaßen verschont zu bleiben.

LG

siggi


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