Was sich die AfD bei Gelegenheit zu Gemüte führen sollte:
Das CRIF hat dazu aufgerufen, die *xenophobe* FN zu stoppen. *Wir dürfen nicht zulassen, daß die Republik zurückweicht.*
Der Jüdische Weltkongreß twittert:
“Do not let the Republic give way in the face of threats!†French #Jews urge unity against @FN_officiel.
Großrabbiner Haim Korsia appelliert, *die zurückzuweisen, die die Exklusion predigen*.
Noch ein bißchen mehr Gezeter, und es wär' ein Déjà -vu der Wochen nach dem 30. Januar 1933...
Aber wieder äußerst interessant, wie es Demokraten, sogar die besten der besten, mit Volkswillen und Mehrheitsentscheidungen halten, sobald diese nicht so ausfallen wie von ihnen gewohnt und gewünscht. Darauf kann sich die AfD schon mal einstimmen.
Daß die Dinge jetzt schon diese Wendung nehmen, war für jeden völlig klar, der weiß, was mit Demokratie und Republik jenseits des pappigen Phrasenschleims gemeint ist.
Volkssouveränität war zu keiner Zeit das Anliegen der Demokraten, sondern das krasse Gegenteil davon, die Diktatur einer zahlenmäßig äußerst schmalen, aber sehr kapitalstarken und einflußreichen Minderheit.
Vielleicht schafft es der eine oder andere durch Aktionen wie die von CRIF, Großrabbiner Korsia und des WJC endlich, dieser Staats- und Gesellschaftsform weniger kindlich naiv gegenüberzutreten als bisher?
Eine revisionistische Neubetrachtung der Geschichte unter dem Blickwinkel der Nachrichten von heute wäre auch kein Fehler.
Monterone
http://www.egaliteetreconciliation.fr/Les-representants-de-la-communaute-juive-contre-l...