Flüchtlinge werfen Steine auf Flüchtlinge - UN-Flüchtlingskommissar: mit falschen Versprechungen u. Informationen gekommen
Hallo allen,
vor Tagen wurde im Blog der Tagesschau berichtet, dass Balkanländer sieben, wen sie in die EU lassen. Hier eine knappe Meldung vom 24.11. dazu, die nur kurz gelistet gewesen sein kann (keine Kommentarfunktion): http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-mazedonien-155.html , lt. derer die UNO protestierte: "Die UN werfen Mazedonien vor, Menschen bestimmter Nationalitäten "auszusortieren". Diese machen nun mit Protesten auf ihr Schicksal aufmerksam."
Die UNO hat allerdings diesbezüglich auch so ganz eigene Pläne: "UN-Projekt fordert Massenansiedlung in Deutschland und Europa - Ehrenamtliche flüchten - Balkanstaaten selektieren Zuwanderer".
Die Lage ist mittlerweile wie zu erwarten (seit Monaten musste man diese Ereignisse fürchten, speziell nach Merkels Signalen in August und September - und wie lange war es wie bekannt, dass für Syrer keine Einzelfallprüfung mehr statt fand?) an der griechisch-mazedonischen Grenze eskaliert:
"Chaos an griechisch-mazedonischer Grenze "Wir wollen hier durch"
Stand: 04.12.2015 16:02 Uhr
Syrer, Afghanen und Iraker dürfen nach Mazedonien weiter - für Flüchtlinge aus Marokko, Pakistan und Iran endet die Reise am Grenzzaun. Die Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze ist seit Tagen äußerst angespannt. In Idomeni kocht die Wut hoch, Steine fliegen.
Die Stimmung ist explosiv am Grenzübergang von Idomeni. Seit Mazedonien nur noch Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan passieren lässt, sitzen immer mehr Menschen aus anderen Ländern fest. Tausende Flüchtlinge, etwa aus dem Iran und Marokko, sind auf der griechischen Seite der Grenze gestrandet."
Etlichen Lesern ist das, was nun berichtet wird, nicht eben Lust, die Leute rein zu lassen, obgleich die Absicht der Verfasser wohl eher auf Mitleid aus ist. Viele fragen sich, was angesichts der im Folgenden beschriebenen Vorgänge, was wohl hier erwartbar wäre und sehen darin Belege, dass keine Rede von Asylberechtigten oder Flüchtlingen sein könne, vor allem bei Ländern wie Maroko (wobei man Massen aus Afrika fürchtet):
"Nachdem gestern ein junger Marokkaner durch einen Stromschlag getötet worden war, eskalierte die Lage. Der Mann war auf einen Eisenbahnwaggon geklettert und hatte die Hochspannungsleitung berührt. Die griechische Polizei vermutet, dass das mit Absicht geschah - aus Verzweiflung. Daraufhin griff eine aufgebrachte Menge von Flüchtlingen Grenzpolizisten an, wurde mit Tränengas zurückgedrängt.
Auch Helfer internationaler Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen fühlten sich bedroht und mussten zeitweise ihre Zelte verlassen. Die Proteste führten dazu, dass die Grenze stundenlang völlig blockiert war, bis zu 6000 Menschen stauten sich in Idomeni.
Steine von Flüchtlingen auf Flüchtlinge
Als die Polizei heute früh wieder hunderte Flüchtlinge aus Syrien passieren ließ, flogen Steine von Flüchtlingen auf Flüchtlingen: Von denen, die zurückgehalten werden, auf die, die weiter durften. Als sich die Lage zwischendurch beruhigt hat, sagt ein 50-Jähriger aus dem Iran: "Ich war sieben Jahre im Gefängnis, elf Jahre habe ich keinen Pass bekommen. Ich kann auf keinen Fall zurück. Seit Tagen sitze ich hier fest. Wir werden zwar mit Essen versorgt, aber es ist sehr schwer."
Ein 18-Jähriger aus Somalia sagt: "Es sitzen auch sehr viele Menschen aus Somalia hier fest. Wir sind arm, haben kein Geld mehr. Ich bitte die Europäische Union, bitte helft mir, bitte helft uns Menschen aus Somalia!"
Dazu gibt es auch einen knapp 1 1/2minütigen Film von Reuters: Police, migrants clash at Macedonia's under-construction border fence
https://www.youtube.com/watch?v=vNFZDBO-fcU
Weiter wird darüber gestritten, ob die Merkel für das Verantwortlich ist, wovon der Koordinator des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR spricht:
"Die Menschen sitzen seit zwei Wochen hier fest, sie sind müde, sie sind mit falschen Versprechungen und Informationen hier angekommen", sagt Alexandros Voulgaris, Koordinator des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Idomeni. "Sie bleiben hier in der Hoffnung, dass ihre Präsenz genügend Druck erzeugt, dass die Grenze doch noch aufgemacht wird. Bleibt die Grenze für sie zu, fürchte ich zwei Dinge: Dass es immer kälter wird, und dass sich immer mehr Menschen wieder in die Hände krimineller Schlepper begeben. Das sollten die Politiker in Betracht ziehen, wenn sie darüber entscheiden, wie die Lage hier zu bewältigen ist."
Der UN-Verantwortliche meint also, die Gefahr "krimminlle Schlepper" sollte eine Grenzöffnung erzwingen?!
Die Europäischen Länder, einschließlich der Bundesregierung, wollen und machen das ganze Gegenteil und werfen Griechenland vor, die Grenzen nicht zu sichern: http://www.tagesschau.de/ausland/eu-grenzkontrollen-101.html
In den harschen Leserkommentaren ist dann zunehmend "Leserkommentatoren" zu lesen, denen es vor allem um eines geht: Merkel hätte nie eingeladen und dafür gäbe es keine Beweise. So als sei es das allerwichtigste, die Noch-Bundeskanzlerin und Garantin der ihnen genehmen Flüchtlingspolitik aus dem Schussfeld zu bekommen. Auffällig still ist es geworden, um die Fraktion der: Wir können ALLES schaffen.
Es scheint aber immer mehr Klarheit zu geben, wem die Merkel da zugearbeitet hat und, dass das 'alle schaffen kann'.
Allen ein schönes Adventswochenende!
azur
PS: War es Zufall, dass die Kanzlerin im Frühjahr vor TV-Kameras das Mädchen traf, das von Abschiebung berichtete? So ein Erlebnis, auch das der Reaktionen, hätte auf viele eine starke Wirkung.
PPS: Reuters zeigt Kindersoldaten von ISIS, denen man u. a. das Abschneiden von Köpfen beibrachte: Islamic State recruits young children as "Cub" fighters
Ab dem Alter von nur 5 Jahren. Darunter viele kleine Jesiden, die nun umerzogen wurden. Es erinnert an die Heere im Osmanischen Reich, die aus weggenommenen christlichen Kindern gebildet wurden - Knabenlese: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=321738
Neulich war zu lesen, der ISIS hätte lt. CIA ca. 31.000 Kämpfer. Armeen hatte früher deutlich größere Kampfstärken. Das kommt einem nicht eben viel vor. Kann das stimmen?
--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.