Die Flüchtlinge dienen meiner Einschätzung nach genau diesem Zweck!
Insofern sehe ich dieses Thema inzwischen gelassen und hoffe, dass die Sache funktioniert! Wenn nicht, dann haben wir ein weiteres massives wirtschaftliches und gesamtgesellschaftliches Problem.
Zudem lenkt dieses "Drama" ab von VW, der DB, dem TTIP und verschiedenen anderen Dingen. Bezüglich des VW-Dramas ist es natürlich zu begrüßen, dass dies durch ein Flüchtlingsdrama ersetzt wurde. Zahlungen sind eines, ein zerstörtes Image ein anderes. Die Automobilindustrie ist das, von dem D zu großen Teilen lebt. Ich wundere mich immer wieder, wie blauäugig die guten Menschen über den "bösen" VW-Konzern plaudern ohne dass sie begreifen, wie sie selbst und ihrer erweiterter Arbeitsplatz damit verbunden sind.
Sollte in Nordafrika Frieden einkehren (was wirklich unter allen Umständen wünschenswert wäre), dann hätte die deutsche Industrie natürlich einen guten Anknüpfungspunkt. Bisher haben ja im Wesentlichen die Amis von Zerstörung und anschließendem Wiederaufbau profitiert.
Militär und Neocons in den USA sind das wichtige Thema. Man kann nur hoffen, dass die halbwegs moderaten Kräfte in den USA es schaffen, das Thema "Syrien" bis zur Wahl in halbwegs friedliche Modalitäten zu transformieren. Die Neocons warten nur darauf, weitere Bomben in alle Weltgegenden werfen zu können.
Möglicherweise gehören TTIP und die "Schürfrechte" im Mittelmeer zur Verhandlungsmasse. JEDER will/muss als Sieger dastehen. Die Flüchtlinge und ihre mediale Aufbereitung sollen mit Sicherheit sowohl in den USA als auch weltweit für die Unterstützung einer "anderen" Politik sorgen. So ist sicherlich auch die kürzliche Aussage von Obama "die bisherigen Kriege der USA haben nichts genützt" zu verstehen.
Hoffen wir, dass es klappt!
Das entbindet aber niemanden von der Kritik an den derzeitigen Zuständen.
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