Einspruch und Vorschlag
Warum nicht mit Nachtspeicherheizungen den überschüssigen Strom einer
sinnvollen Verwendung zuführen?
[...]
Erst
Wind in Strom
umzuwandeln, um dann damit zu heizen, sind
zwei
Wandlungen zuviel ...
Aus drei Gründen könnte es doch sinnvoll sein:
1. Windräder liefern tendenziell im Winter mehr Strom, wegen Wetter. Da die Windräder nunmal vorhanden sind, wäre es sinnvoller, den anfallenden Überschussstrom zum Heizen in Gebäuden zu verwenden, als diesen ans Ausland zu verschenken oder gar für die Abnahme noch zuzuzahlen.
2. Überschussstrom könnte in der direkten Umgebung verbraucht werden, die dadurch entfallende Weiterleitung könnte den zusätzlichen Umwandlungsaufwand kompensieren.
3. Strom wird ja erzeugt, um damit Sachen zu betreiben, die nur mit Strom betrieben werden können. Den Leuten jetzt bestimmte Anwendungen, die AUCH mit Strom gemacht werden können, zu verbieten, widerspricht einem marktliberalen Wirtschaftsdenken ("die Leute selbst aufgrund der für sie relevanten Parameter - Preis, Verfügbarkeit, Handhabung etc - entscheiden zu lassen")
Aber davon abgesehen, können wir nicht mal eine Modellrechnung machen, ob sich ein Einfamilienhaus mit der sommerlichen Sonnenwärme via Kellerflutung im Winter (teil)beheizen lässt und ob das wirtschaftlich sinnvoll sprich kostengünstiger als Gas oder Öl ist? Ich würde sowas einbauen, wenn's sich rechnete.