Und der "Freitag" lügt auch zum Thema:
Der "Freitag" wagt es tatsächlich auch, die damalige Situation mit der heutigen zu vergleichen - damit ist er ja leider nicht alleine.
Zitat aus der Werbe-Mail des "Freitag", die mir heute die Galle steigen ließ:
"Damit zu den ernsten Themen. Die Flüchtlinge. Die Lage ist unübersichtlich, aber eins scheint klar: Langsam rückt die soziale Dimension in den Focus. Darüber schreibt Michael Jäger. Er erinnert auch an die Integration der Millionen Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg. Sie gelang vor allem, weil es das Wirtschaftswunder gab. „Wie aber integriert man, wenn nur wenig Wirtschaftswachstum zu erwarten ist?“ Lesen Sie dazu seine Überlegungen in unserem Wochenthema."
Der Vergleich ist so was von daneben:
- die Flüchtlinge damals sprachen alle die gleiche Sprache wie die Eingesessenen,
- sie hatten ein ungefähr gleiches Wertesystem im Kopf,
- sie haben sofort - vor dem Wirtschaftswunder! - mit angepackt beim Trümmer-Wegräumen und Aufbauen (und ja, auch beim Toiletten-Putzen),
- jeder Eingesessene konnte deshalb davon ausgehen, dass diese Flüchtlinge bereit sein würden, sich wirklich zu integrieren.
Das habe ich denen mal rückgemailt - aber mehr zur eigenen geistigen Hygiene, die werden sicher nicht darauf eingehen.
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wer nur einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel