Bedarf es dafür Filme?
Hallo,
in einem Drittel aller deutschen Familien dürfte doch die Erinnerung an Vertreibung und Flucht noch irgendwie gegenwärtig sein, zumindest in meiner Generation, der Kinder der Vertriebenen.
Wir wissen, daß viele Menschen auf der Flucht verhungert sind, wir wissen, daß es auf den Treks auch ein Hauen und Stechen gab, ums nakte Überleben ging, wir wissen, daß man am neuen Ort keinesfalls willkommen war, auf pure Ablehnung stieß und meist schamlos ausgenutzt wurde.
Wir wissen, daß Flüchtlinge froh waren, während der Flucht nicht von Feinden erschossen oder zerbombt zu werden.
Und wir wissen, daß alle Vertriebenen davon ausgingen, eines Tages in ihre Heimat zurückkehren zu können, was leider nicht eintraf.
Gruß Dieter