Geradlinigkeit im Wahlverhalten

Rotweintrinker, Mittwoch, 21.10.2015, 11:08 (vor 3752 Tagen) @ KK2689 Views


Wenn auf dem Wahlzettel keine Partei steht, die ich für wert halte,
gewählt zu werden, erspare ich mir den Gang in das Wahllokal. Alles

andere

wäre das, was man 'Sperenzchen machen' nennt.
Und diese Geradlinigkeit würde, allgemein befolgt, Erfolg zeitigen.


Was meint "allgemein"?
Welche Art von Erfolg kann sich denn einstellen?

Sicher, sicher, wenn dann nur noch Parteimitglieder ihre Kandidaten
wählen würden und der Rest bliebe zu Hause, hätten wir dennoch eine

in

formaler Hinsicht 'demokratisch' gewählte Regierung. Aber glaubt jemand

im

Ernst, die so gewählte Regierung könnte Bestand haben?


Warum sollte eine gewählte Regierung keinen Bestand haben?
Was meinen Sie mit "so".

Ab welchem Prozentsatz Nichtwähler wird eine gewählte Regierung die
Legitimierung als zu dünn ansehen und nicht antreten?
Ist das überhaupt vorstellbar?

Freundliche Grüße
KK


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