Es sieht nicht gut aus – für die NATO ;-)
Flüchtlingskrise hin oder her.
Wir sollten natürlich immer mal wieder an den Ursprung des Problems zurück und beobachten, was sich dort gerade tut.
Und da tut sich Einiges. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Nein, ich meine nicht den Abschuß eines Leichtbauflugzeuges, welches als russische Drohe identifiziert wurde und anderen „Kinderkram“.
Es geht um das „Eingemachte“, also die Wehrfähigkeit ganz allgemein.
Im Schwarzen Meer gab es dazu schon mal ne Kostprobe, wir erinnern uns.
Und jetzt gab es das wieder:
Man weiß seit dem Vorfall der USS Donald Cook im Schwarzen Meer am 12. April 2014, dass die russische Luftwaffe eine Waffe besitzt, die alle Radare, Regelkreise, Übertragung von Informationssystemen, usw. lahmlegt.
Ab dem Beginn seines militärischen Einsatzes installierte Russland ein Störungs-Zentrum in Hmeymim, nördlich von Latakia. Plötzlich ist der Vorfall der USS Donald Cook wieder eingetreten, aber diesmal in einem Umkreis von 300 Kilometern; einschließlich der NATO Basis von Incirlik (Türkei). Und er hält noch immer an.
Da dieses Ereignis während eines Sandsturms einer historischen Stärke eingetreten war, glaubte das Pentagon anfangs, dass seine Messgeräte ausgefallen wären, bevor es feststellte, dass sie gestört wurden.
Alle waren gestört.
Jedoch setzt die moderne konventionelle Kriegsführung auf "c4i"; eine Abkürzung für die englischen Begriffe „command" (Befehl), "control" (Kontrolle), "communication", "computer" (Computer) und "intelligence" (Abwehr). Die Satelliten, Flugzeuge und Drohnen, die Schiffe und U-Boote, die Panzer und jetzt sogar die Soldaten sind miteinander durch laufende Kommunikation verbunden, die dem Generalstab ermöglichen, die Schlachten zu steuern.
All das zusammen, das Nervensystem der NATO, ist derzeit in Syrien und in einem Teil der Türkei gestört.
Quelle: http://www.voltairenet.org/article189054.html
Die stehen mit heruntergelassener Hose herum und finden ihre Hosenträger nicht.
Wer hätte das gedacht?
Die aktuelle Waffenshow in Syrien wird wohl die Scheichs und Diktatoren dieser Welt zum Nachdenken veranlassen.
Gemäß dem rumänischen Experten Valentin Vasilescu hätte Russland mehrere Krasukha-4 installiert, hätte seine Flugzeuge mit SAP-518/ SPS-171 Störungs- Containern ausgestattet (wie das Flugzeug, das über die USS Donald Cook flog) und seine Richag-AV-Hubschrauber. Außerdem würde es das Spion-Schiff Priazovye (der Projekt-864 Klasse, Vishnja in der NATO-Nomenklatur), im Mittelmeer verwenden
..
Die russischen Flugzeuge machten sich ein Vergnügen, viele Male den türkischen Luftraum zu verletzen. Nicht um die Reaktionszeit der Luftstreitkräfte zu messen, sondern um die Wirksamkeit der Störung in dem betroffenen Gebiet zu kontrollieren und um die den Dschihadisten zur Verfügung gestellten Einrichtungen in der Türkei zu überwachen. .
Quelle, wie oben.
An das "grand chessboard" hat sich jetzt offenbar ein ziemlich guter Spieler gesetzt.
Da dauert's dann wohl doch noch ein wenig bis zur absoluten Weltherrschaft. ![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
mfG
nereus