Wurde der Täter vom Sozialamt zum Kloputzen im Asylantenheim verpflichtet und wurde dort von den Asylanten gedemütigt?
Ich habe gerade noch Hintergrundinfos zum Fall entdeckt, die interessant sind:
"Über H. Reker wurde kürzlich in Spiegel TV berichtet, daß die Stadt Köln bis zu 5200 Euro pro Familie für Flüchtlingsunterkünfte in Hotels bezahlt plus zusätzliche Sozialleistungen. Die Stadt versuchte dies lange zu vertuschen. Spiegel TV wurde von der Stadt juristisch bedroht, wenn man diese Zustände weiter veröffentlichen würde."
Zu den Motiven des Täters, die von diesem perversen System mit den üblichen Psychomethoden von Demütigung und damit einhergehender Ohnmacht bewusst hervorgerufen werden:
"Frank S. ist Hartz IV- Empfänger, ein arbeitsloser Maler. Wenn es sich bewahrheitet, daß er vom Sozialamt zum Kloputzen im Asylantenheim verpflichtet wurde und daß er dort von den Asylanten gedemütigt und verhöhnt wurde, erscheint seine Tat – wenn auch nicht gut zu heißen – aber in einem anderen Licht. Auch sollen ihm die Leistungen gestrichen worden sein, nachdem er die erniedrigende Arbeit im Heim verweigert hatte. Nachdenkenswert: daß er sich nicht an den Asylanten gerächt hat, sondern an einer der Verantwortlichen."
http://krisenfrei.de/das-ende-so-nah/
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"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will."
Jean-Jacques Rousseau