Städte werden verschwinden, Kleingärten werden bleiben.

Konstantin ⌂, Waldhessen, Mittwoch, 14.10.2015, 23:47 (vor 3757 Tagen) @ modesto2804 Views

Städte sind langfristig nicht zu halten. Der Arbeitsaufwand und der Flächenbedarf ist viel zu groß. Es geht nicht um die Finanzen, denn Geld ist auch keine langfristige Geschichte.

Wir alle kommen aus dem Paradies und werden dort auch wieder hin finden. Wir waren Gärtner und werden wieder Gärtner werden. Alles andere dazwischen ist wohl nur ein sinnloser Wimpernschlag im Universum.

Humus und Human haben den selben Wortstamm. Nimm den Humus weg und die Menschlichkeit verschwindet. Wir sind Erdlinge, oder wir sind nicht.

Kleingärten kaufen als gewinnbringende Geldanlage? Was für eine komische Idee. Land kann nicht gekauft werden, da es kein von Menschen gemachtes Produkt ist. Das Land war schon immer da. Man kann höchstens ein paar "Rechte" kaufen, die dem Stück Land zugerechnet werden. Doch auch das Rechtssystem ist langfristig nicht zu halten. Dann ist das Geld und die "Rechte" weg.

Die Perspektive, die bleibt: Häuser max. 2 Stockwerke, jeder seinen Garten, pro Familie ein Hektar (inkl. Wald und Wildnis):

Low-rise planet. Measure in urban geography
https://youtu.be/GOub5Zrx1V8

Es ist egal ob man das will. Es macht Sinn und es kommt so. Da kann das bockige Kind im Manne noch so sehr toben, weil es technikverblendet sinnlosen Größenwahn spielen will.

Wer meint, dass die Naturgesetze keine Gültigkeit haben, der mag mal probieren 10 Minuten lang nicht zu atmen. Und wer dieses Experiment abbricht wer er spürt (OH je, endlich mal wieder was gespürt??), dass er doch lieber leben will, kann sich anschließend mal Gedanken machen, woher die Luft kommt, die wir zum Leben brauchen und was Leben eigentlich ist.

Kleiner Tipp: Ohne Pflanzen haben wir nichts zum atmen.
Und: Leben ist was anderes, als das Stammkapital im Strohfeuer zu verheizen.

Jeder Grashalm, der in einer Straßenfuge wächst, trägt mehr Weisheit in sich als die Stadtplaner, die Kleingärten mit Wohnblocks zerstören wollen. Die Antivernunft hat sich lange genug ausgetobt.

Gärtner-Grüße
Konstantin

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"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"


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