Das ist mir zu optimistisch

re-aktionaer, Mittwoch, 14.10.2015, 17:21 (vor 3757 Tagen) @ mayrobat3340 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.10.2015, 17:46

Im Gegenteil - jetzt kommt meine Prognose - wird man darauf kommen, dass
diese Leute Sozialarbeiter, Ärzte, Dolmetscher, Sprachlehrer,
Traumapsychologen etc brauchen und damit - wenn auch natürlich auf Pump -
genau die Arbeitsplätze schaffen können, die man sonst viel komplizierter
hätte erfinden müssen.

Deutschland wird sich dadurch komplett ausbremsen, denn das sind alles Kostenstellen, aber keine Assets. Mehr noch - wir reden nur von einer Million in diesem Jahr. Hinzu kommt der Familiennachzug, alles was schon hier war, bevor es so richtig los ging und alles was noch kommen wird. Das ist weit mehr als 1 % der Bevölkerung. Das wird mit Sicherheit sowohl das Aussehen wie die Verhaltensnormen in unserer Gesellschaft prägen und daraus resultierend auch das Land als Ganzes.

Als größten Schwachsinn erachte ich jedoch Eichelburgs
Bürgerkriegsszenario.[[wut]]

Eichelburg will Armageddon und ist dabei sehr situationselastisch. Vor drei Jahren war es noch der Crash.

Die sich unter die Flüchtlinge mischenden, einwandernden
Untergrundkampfmoslems (die es wohl tatsächlich gibt) sollen also all die
anderen tatsächlich Verfolgten mitreissen um uns Eingesessenen
anschließend den Krieg zu erklären. Haha, gehts noch?

Wie viele haben denn wirklich was aufgebaut hier und wie viele hängen hier rum seit Jahren und kriegen keinen Fuß auf den Boden? Klar werden die Schneider, Friseure und Dönerladenbesitzer nicht in der ersten Reihe mitmarschieren. Aber sie werden in die Situation kommen, eine Seite zu wählen.
Ich hatte vor 20 Jahren das Vergnügen, genau so etwas bei einem Bosnischen Ehepaar zu erleben. Er Moselm, sie Serbin. Als es unten losging, waren sie von einem Tag auf den anderen geschieden - und das, obwohl sie in Österreich waren! Solche Konflikte haben Zentrifugalkräfte, denen man sich nicht entziehen kann. Deshalb halte ich so ein Szenario durchaus für möglich.

Man stelle sich mal Vergleichbares vor: Die Juden, Zigeuner, Schwulen,
Regimekritiker etc aus den 30er Jahren, die nach Amerika ausgewandert sind,
kriegen mit, dass es auch ein paar Nazis in die Staaten geschafft haben um
dort Terror zu machen. Die Weicheichelburgsche Logik würde nun sagen, dass
sich die Verfolgten in den USA ihren eigenen Todfeinden, den Mördern ihrer
Familien anschließen würden, um ihre Notquartiergeber zu lynchen? Wie
dumm kann man nur sein, um solchen Unfug tatsächlich zu glauben?

Folgende Fehlannahmen Deinerseits:
- Wer sagt, dass die Leute alle aus Syrien sind? Und selbst wenn...
- Wer sagt, dass die Leute vor dem IS geflohen sind?
Ich habe mir die Leute angesehen - das ist ein buntes Allerlei. Afghanen, Pakistanis, Syrische Familien, Kleinkriminelle aus dem Schoße der Sahara, Eriträer und Westafros... das Einzige, was sie vordergründig verbindet, ist zumeist ihre Religion. Die wenigsten sind Christen.
So. Jetzt sind sie nunmal da. Sie sind unterfickt, unterbeschäftigt und schwer enttäuscht. Und jetzt überleg mal, wem man am Leichtesten die Schuld an seiner Situation geben kann... et voila.

Du brauchst nicht mehr als 3000 wütende, gewaltbereite und gut geführte Halbidioten, um eine Stadt von der Größe Berlins in eine Warzone zu verwandeln. Wenn's knallt, kommen noch 10mal so viele, die sofort dabei sind (1Mai). Dann gibts Hully Gully.


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