"Merkels Willkommensruf hallt bis nach Westafrika" - Auch mit Vize-Kanzler wird geworben
Hallo Faunus,
das verweist ja auf die Geschichte in der Welt, wo 1.000 Flüchtlinge in einem 100 Einwohner-Dorf untergebracht werden sollen.
Darüber zu finden auch, wie IKEA profitiert: http://www.welt.de/wirtschaft/article147579152/Betten-fuer-Fluechtlingsunterkuenfte-dri...
und: Merkels Willkommensruf hallt bis nach Westafrika
http://www.welt.de/politik/ausland/article147568341/Merkels-Willkommensruf-hallt-bis-na...
Deutsche Willkommenskultur wirkt in Mali sogar bei denen, die bisher gar nicht weg wollten. TV-Bilder freundlicher Menschen mit Gastgeschenken locken die Migranten. Deutsche Visa kann man kaufen.
Crise migratoire" oder "milliers de migrants" – an diesem von Deutschland knapp 5000 Kilometer entfernten Ort hat die Flüchtlingskrise einen anderen, fast Hoffnung verheißenden Klang. Als Vizekanzler Sigmar Gabriel dann noch am Busbahnhof von Bamako auf der Mattscheibe erscheint, schaut wirklich jeder hin. Allemagne pourrait avoir à accueillir jusqu'à un million d'immigrants – eine Million Flüchtlinge seien dieses Jahr in Deutschland willkommen, sagt er da in sinngemäßer und galant klingender Übersetzung.
Ein Raunen geht durch die Menge, als sich die Zahl in den Köpfen der malischen Zuschauer und Zuhörer festsetzt. Es wird geflüstert: "Jetzt muss man losziehen."
Die Sogwirkung der deutschen Flüchtlingspolitik ist groß in Westafrika. In Transitländern wie Mali oder Niger ist die Zahl derer, die ausreisen wollen, rasant angestiegen. Genaue Zahlen fehlen. In Bamako wird an jeder Straßenecke über Einzelheiten der deutschen Flüchtlingssituation gesprochen. Ein sicherer Indikator für das neu erwachte Interesse an Deutschland."
Der Artikel hat die Botschaft, es kommen viele, und man könne sie nicht aufhalten.
Na Prost Mahlzeit! Wenn es so weitergeht, zusammen mit den 100.000 aus Afghanistan, die monatlich kommen sollen (Ankawor hat es ja gebracht):
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-aus-afghanistan-fuer-asyl-in-deutsch...
"Ganz ruhig spricht er über die gefährliche Flucht, die derzeit bis zu 100.000 Afghanen pro Monat antreten.
Deutschland ist Verzweifelten wie Qais wohlbekannt, per Deutsche Welle hält er sich über die Situation der Flüchtlinge auf dem Laufenden. Er hat sich die Bilder von den Bahnhöfen eingeprägt, wo Freiwillige die Hilfesuchenden empfangen.
"Deutschland ist ein gutes Land", berichtet er über seine Pläne, "zuerst bringt man mir dort Deutsch bei, dann suche ich mir eine Arbeit." Auch für die deutsche Kanzlerin hat er viel Lob parat. "Hier in Kabul nennen wir Frau Merkel die Mutter aller Flüchtlinge", sagt Qais, "sie gibt uns Hoffnung, dass auch wir es schaffen können."
Der Verkehr gen Iran ist in den vergangenen Wochen explodiert.."
Es werde nicht alle hier reinpassen, und insofern liegt die Fragen längst auf dem Tisch. Wie neulich schon mitgeteilt:
Dieser Dr. jur. weist in der FAZ darauf hin, dass sich die Entscheidungen des BVerfG aufzeigten, dass es eben kein unbegrenzte Recht auf Asyl geben könne:
"Ist das Asylrecht verfassungswidrig?
Die jetzige Flüchtlingskrise ist in ihrer Dimension neu. Aber die Debatten über Einwanderung und Asylrecht sind es nicht. Schon in den frühen Jahren der Bundesrepublik wurde über eine Begrenzung der Migrantenzahlen gestritten.
Dem Parlamentarischen Rat sei also bewusst gewesen, dass die praktische Handlungsfähigkeit des Staates verfassungsrechtlich höher stehen könne „als abstrakte Rechtsgewährleistungen zugunsten der Zuwandernden“. Ein vorbehaltloses Asylgrundrecht trage „anarchische Züge“. Der erste Verfolgte habe die gleichen Rechte wie der fünfmillionste. Ein Grundrecht, das nur deshalb, „weil es massenhaft in Anspruch genommen wird, die Grundfesten des Staates zu erschüttern imstande ist“, könne nicht zur verfassungsmäßigen Ordnung gehören. Und damals ging es nicht um Hunderttausende Flüchtlinge pro Jahr."
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/asyl-13840464.html
Augenscheinlich muss auch hierbei gelten, dass von niemanden verlangt werden kann, was er nicht zu leisten in der Lage ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Impossibilium_nulla_est_obligatio
("Dass Unmögliches nicht verlangt werden kann (impossibilium nulla obligatio), ... wenn niemand auf der ganzen Welt die Leistung erbringen kann.")
Das kann nicht endlos bedient werden, so wie es nicht endlos Turnhallen gibt!
Und was macht die Merkel gerade wieder in der Unions-Fraktionssitzung. Mantraartig wiederholen, es gäbe keine Obergrenzen. Doch, die gibt es augenscheinlich! Die Grenzen des Machbaren!
Millionen auf der Anreise.
Gratulation Frau Merkel und Herr Gabriel.
Viele freundliche Grüße
azur
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