Ich beziehe mich nicht auf die scholastische Methode.

Olivia, Sonntag, 11.10.2015, 22:52 (vor 3762 Tagen) @ Mephistopheles1576 Views

Jede nicht stark nach einheitlichen, definierten Regeln verlaufende Kommunikation (wie z.B. die von dir genannte scholastische Methode, die rein intellektuell ein Thema behandelt) hat immer auch eine starke emotionale bzw. Erfahrungskomponente. Das limbische System arbeitet sehr schnell, wählt aus, bewertet und kategorisiert basierend auf der eigenen Erlebenswelt (der rationalisierende Kopf kommt erst sehr viel später zum Zug, wenn das limbische System schon alles "Wesentliche" abgearbeitet hat, wie du vermutlich ja selbst weißt).

Diese "Erlebenswelten" oder "Wirklichkeitskonstruktionen" sind immer auch individuell (trotz ähnlicher Sozialisation und Enkulturation), je weiter du "einsteigst". Je ähnlicher natürlich diese "Erfahrungswelten" sind, um so leichter kann man sich verständen. Sind sie sehr unterschiedlich, dann bleibt entweder nur der weitere, wohlwollende Austausch.... oder aber, die Brechstange und das Möbelzerschlagen, wie wir es gerade so schön bei der "Kommunikation" unserer Zuwanderer sehen. Na, das wird fröhlich werden, ein falsches Wort und die Kerlchen schlagen zu. Da bleibt zum weiteren "Austausch" keine Zeit.

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