Das war sicher eine Momentaufnahme damals
Aber das ist ja wirklich der Hammer. Es gibt halt doch immer noch Dinge in
D, die mich sprachlos machen.
diese Verfahren für die Grenzgänger wurde ja neu eingeführt. Mit grösster Wahrscheinlichkeit hat die Abrechnungsklasse jetzt für die Grenzgänger einen anderen Namen.
Aber die Tatsache, dass damals die auf Krankenschein behandelten Asylanten - fast so gut gestellt waren wie Privatpatienten - das so würde ich wetten, gilt auch heute noch.
Der Arzt ist nur weil er mich persönlich gut kannte, darauf eingestiegen. Bei fremden Personen hätte er einfach sein x-fachen Satz abgerechnet und fertig.
Man müsste es daran erkennen, wie leicht oder schwer Termine zu bekommen sind und wer weniger lange warten muss, denn ein Arzt wird immer wirtschaflich handeln, also immer die Gruppe zuerst, die am besten abgerechnet werden kann. Also ein Privatpatient ruft an und kommt - wenn Asylanten ohne Termin einfach in die Praxis kommen und recht zügig behandelt werden .... erübrigen sich weitere Nachfragen
Gruss
PS: damals in 2003 kam mein Sohn zur Welt und wir waren 3 Personen die in der Schweiz versichert waren. Dort gibt es ja die Kopfpauschale d.h. jede Person ist beitragspflichtig, auch Kinder. Trotzdem war das immer noch billiger als eine Familienversicherung z.B bei der AOK. In der Schweiz zahlt der Arbeitgeber nichts für die Krankenversicherung, das muss jeder selber regeln. In der normalen Krankenversicherung ist keine Zahnbehandlung eingeschlossen. Für einen Grenzgänger war das kein Problem, der ging in D zum Zahnarzt - und in der Schweiz zum normalen Arzt -- beides wurde bezahlt.
Wie es heute ist, weiss ich nicht ....
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Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen!
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