Ayslanten we(u)rden fast wie Privatpatienten abgrechnet
Wäre sie Asylant, wäre das alles kein Problem. Dann würde sie genügend
Hilfe – kostenlos – erhalten. Soviel hat man ihr gesagt.
Ich bin jetzt zwar schon eine Weile weg aus D, aber dieser Sachverhalt ist schon lange so.
Hatte ich selbst erlebt und das kam so:
seit den späten 90er Jahren arbeitete ich in der Schweiz - war Grenzgänger und in D privatversichert. Im Zuge der Bilateralen Verträge CH/D gab es in CH kurz nach dem Jahrtausendwechsel ein befristetes Angebot, in eine schweizer Krankenkasse zu wechseln. Der Clou war, man konnte auch problemlos in D zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, denn man bekam zusätzlich noch eine AOK Karte und die AOK war die Clearingstelle in D. Also Fakt war ich konnte sowohl problemlos in D oder in der Schweiz in ärztlicher Behandlung sein und billiger war es auch noch als die Private Versicherung mit jährlich mindst. 10% Aufschlag.
Da hatte ich natürlich gewechselt. Ich war sehr selten beim Arzt, aber so alle 5 Jahre hatte mich der Hexenschuss voll getroffen, dann bin ich zum Arzt hab mir ne Spritze verpassen lassen und gut war. Es war wieder mal so weit, ich musste zum Arzt - den ich übrigens privat kannte.
Spritze verpasst bekommen, er geht zum PC und schreibt was, plötzlich lacht er und meint: wie hast du das gemacht - du bist jetzt ja ein Asylant
Ich fragte ihn wie er auf so einen Schwachfug kommt, dann meinte er - du bist ja jetzt bei der AOK gemeldet und dein Abrechnungsstatus ist der eines Asylanten.
Ich fragte dann gleich - ja und was muss ich jetzt zahlen, da lachte er wieder und meinte: er könne die Asylanten in den allermeisten Fällen gleich abrechnen wie die Privatpatienten, es gäbe nur wenig Einschränkungen - für mich wäre alles wie zuvor.
Ich erklärte ihm dann - wo ich wirklich versichert bin und er meinte, das wäre ihm neu - was es ja auch war. Das war so um 2000-2002 genau weiss ich es nicht mehr. Wie es heute ist weiss ich nicht. Wenn ihr aber beim Arzt länger warten müsst als die Asylanten mit ihrem stressigen Arbeitsalltag - dürfte sich an der Abrechungsklasse nicht viel verändert haben, denn jeder abgerechnete Asylant bringt mehr Kohle als wenn ein Wahlberechtigter oder dessen Familienanhang auftaucht.
Gruss
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Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen!
©n0by
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