Interview Broder: "Was Merkel treibt, grenzt an Untreue im Amt" - System kurz davor zu scheitern - sind im Notstand

azur, Freitag, 09.10.2015, 02:48 (vor 3763 Tagen) @ azur3781 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 09.10.2015, 03:05

Ebenfalls von N24 zur Flüchtlingskrise und ebenfalls düster: HENRYK M. BRODER - "Was Merkel treibt, grenzt an Untreue im Amt" - 5 min 47.

Das ganze System ist kurz davor zu scheitern - Wir sind mitten im Notstand (er sagt Notfall, aber der, auf den er sich bezieht, sagte richtig Notstand).

Muss man nicht alles teilen, nur was er aufzeigt, ist so oder so grauenhaft.

Kleiner Tipp: HMB - die Merkel reist, um zu zeigen, dass alles normal liefe. Nur das ist eine Illusion.

Und: Das Monopol auf Menschlichkeit beansprucht eben auch der Westen bzw. der US-Imperator an sich. Aber richtig: Wer hat die überzogene Geste gezeigt? Die deutsche Eben-noch-Kanzlerin.

Das Establishment, von dem Patzelt redet, kann sich schon mal umschauen k
können, wo es bleibt. Lager stehen ja schon, aber vermutlich flüchten sie eher.

PS: aktuell: http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlingskrise-im-news-ticker-seehofer-fordert-w...

"Seehofer kritisiert Merkel und fordert mehr internationale Beteiligung

0:11 Uhr: CSU-Chef Horst Seehofer übt weiter Druck auf die Bundeskanzlerin aus. "In den Flüchtlingslagern in Nahost ist durch falsche Signale aus Deutschland eine Sogwirkung entstanden mit der Botschaft: Die Deutschen wollen ja, dass wir kommen“, kritisierte er in einem Interview mit der "Bild" (Freitag) Merkels Flüchtlingspolitik.

Die Argumentation der Kanzlerin, die Flüchtlinge seien längst unterwegs gewesen und hätten sich nicht durch ihre Äußerungen („Wir schaffen das“) oder etwa ihr Selfie mit einem Asylbewerber inspirieren lassen, wies Seehofer zurück: "Aber die Fakten sind anders“, so der CSU-Chef.

Zudem forderte Seehofer die Einführung von weltweiten Länder-Kontingenten bei der Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen. "Die Amerikaner können doch nicht so tun, als hätten sie mit den Zuständen in Syrien, in Libyen oder im Irak nichts zu tun. Bürgerkriegsflüchtlinge müssen weltweit verteilt werden. Was die Amerikaner oder die Franzosen bis jetzt aufnehmen, ist ein Witz. Das muss bei uns ein einziger Landkreis schultern", sagte Bayerns Ministerpräsident der "Bild".

Darunter wird posaunt und gepiffen:

"Merkel verteidigt Flüchtlingskurs vor CDU und bekommt volle Rückendeckung"

Gemeint ist ein Auftritt, bei dem es (sogar und vermutlich geschönt) nach Aussagen der TS (oben verlinkt) durchaus kritische Stimmen, eine schwer klagende Ehrenamtliche und klare Gegenmeinungen gab. Aber was interessiert das schon, wenn man lieber eine Mehrheit für das Murksel suggerieren möchte.

Diese Zustimmung zur Noch-BK-Merkel interessiert die Mehrheiten zudem keineswegs und ändert nichts an den Fakten: Unterbringungen überfüllt, es wird kalt, die Flüchtlinge sind frustriert, die Einheimischen fühlen sich bedroht und übergangen, der Zustrom hält an und die Sicherheit des Landes sowie der Frieden in der Heimat sind schwer bedroht.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.