nein, kündigen ist schon wieder viel zu offiziell

Balu, Mittwoch, 07.10.2015, 22:53 (vor 3763 Tagen) @ GoldMark3325 Views

man muß das systemrelevant und -konform machen, in dem man einfach Dienst nach Vorschrift macht, also nur das, für das man mal eingestellt wurde. Man sollte seinen Verstand zuhause lassen und schonen, wenn man morgens zur Arbeit geht. Es reicht, wenn man jegliche Improvisation und Goodwill-Aktivitäten unterläßt, denn viele Firmen sind inzwischen so chaotisch organisiert, dass der Betrieb nur noch dank des Improvisationsgeschicks und -willens der Mitarbeiter läuft.
Es reicht, konsequent den Forderungen des Chefs nachzukommen, sofort, vollkommen und dabei alles andere liegen zu lassen. Kurzum, es reicht sich bei der alltäglichen Korrektur innerbetrieblicher Absurdität bestimmter Abläufe und Maßnahmen einfach zurückzuhalten und den Laden gegen die Wand laufen zu lassen.

Das ist vollkommen ausreichend, weder passiver Widerstand, noch Sabotage, das ist ganz einfach der tägliche Wahnsinn. Sich dem zu verweigern, in dem man ihn konsequent laufen läßt ohne korrigierend einzugreifen, reicht vollkommen aus um dem Kapital den Gar auszumachen.

Rückdelegieren, wenn was nicht klappt, absurde Zielvorgaben schriftlich dokumentieren und monatlich, vierteljährlichen Statusbericht der deren Absurdität belegt ohne dass man selber was dafür kann.

Um den ganz normalen Wahnsinn ad absurdum zu führen, ist kündigen viel zu schade.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.


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