Das wäre dann ein Perpetuum mobile für Trader ;-)

solarteur, Donnerstag, 01.10.2015, 22:53 (vor 3768 Tagen) @ CrisisMaven1636 Views

Hallo CrisisMaven,

Warum möchtest du die negativen Trades weglassen?


... dass, wenn (falls, if [[zwinker]]) es moeglich waere, eine Kurve aus
der Vergangenheit mit negativ und positiv verlaufenen Trades zu
extrapolieren in die Zukunft, weil man z.B. erkennt, dass man, ohne es
bisher geahnt zu haben, in einem Wellenmuster gehandelt hat, nun im
zukuenftigen Wellenverlauf erkennt, welche Trades man getaetigt
haette, wuesste man nicht (nunmehr) vorher, dass sie
negativ ausfielen.

Und dann laesst man diese zu erwartenden negativen "einfach" weg und
taetigt nurmehr erwartbare positive.

Ich dachte schon, dass du auf irgend so etwas hinaus möchtest.

Warum ich glaube, dass so etwas gehen koennte?

Nun, bei Elliott zeichnet man ja auch Wellen in die Zukunft und dann kauft
man im einen Fall short- im anderen long-Positionen.

Da man mit Verlusten aber nichts anfangen kann (insofern ist da ein
Unterschied), vermeidet man sie kuenftig oder verringert sie
jedenfalls (d.h. das, was in Elliott-Trades das Aequivalent
von short-Positionen sind, fuehrt man bei Trades nicht aus, so, wie
es ja auch physikalische Gleichungen gibt, die zwei Ergebnisse, ein
positives und ein negatives, haben, deren negatives aber in der
Wirklichkeit keine Entsprechung hat und man es daher ignoriert).

Ich weiss, das klingt seltsam, aber vor fast einem Jahrhundert hielt man
Quantentheorie fuer "spinnert", danach Elliott und dann Armstrong.

Rein theoretisch wäre es ja möglich, da ja ein Chart entsteht, wenn man die Anzahl der Trades den G/V gegenüber stellt.

Das Problem dabei: Ich bin der Einzige, der den handelt.

Und wie wir ja aus vielen Büchern wissen, funktioniert die Elliott-Wellen-Theorie nur dann, wenn sehr viele Marktteilnehmer einen bestimmten Wert handeln.

Nach meinen Verständnis, geht es bei der Elliott-Wellen-Theorie ja nicht ausschließlich um Börse, sondern um die Massenpsychologie der Marktteilnehmer, also um Menschen. Ralph Nelson Elliott hat es lediglich am Aktienmarkt entdeckt.
Ich behaupte sogar, man kann die Elliott-Wellen überall dort anwenden, wo sich viele Menschen mit der gleichen (oder selben?) Sache beschäftigen.

Lg Solarteur


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