Kannst Du vergessen: Nun offiziell: Die Kitaerzieherinnen können nicht mehr Gehalt bekommen, wegen Flüchtlingen (edit)

azur, Montag, 28.09.2015, 15:07 (vor 3772 Tagen) @ DT1921 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 28.09.2015, 15:20

Hallo DT,

das war nach den Phasen-Modellen der Verarbeitung von Verlusten wohl eine Art kontruktive Nach-Vorn-Verteidigung. Das kannst Du aber vergessen. Es wird sich erst was ändern, wenn der Leidensdruck groß genug ist, wie CM sagt.

Und die oben wollen ja nichts verändern.

Kannst Du Dich erinnern? So von wegen Kinder unserer Zukunft usw. Aber was ist schlecht ausgestattet: Schulen, und vor allem Kitas. Vor allem personell. Es gab unlängst da so eine Bertelsmannstudie, wo die sehr unterschiedlichen Betreuungsschlüsse ausgewiesen wurden.

Um am Ende so zu schließen:
„Erstaunt zeigen sich die Bertelsmann-Experten über den bundesweit hohen Anteil an befristeten Verträgen. 41 Prozent der Fachkräfte unter 25 Jahren arbeiten befristet. Bei Spezialisten für Inklusion, also der gemeinsamen Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern, sind es ein Drittel.“


Dann Streiks. Die Kommunen hatten schon vor der Flüchtlingskrise kein Geld, und haben sich einfach verweigert.

Angesichts der Wiederwahl den Kita-Erziehern wurde denen in den Rücken gefallen, unter Verweis auf die Flüchtlingskrise:

"Murren und Unruhe über Kita-Konflikt"

Die Unzufriedenheit der Basis über den Post- und Kita-Konflikt macht sich auch auf dem Bundeskongress in Leipzig bemerkbar. "Hier und da wird Kritik geäußert, es gibt bei einigen Delegierten Murren und Unruhe", sagt WDR-Experte Starke. "Bsirske hat hier einen kommunikativen Fehler begangen. Er hat zugelassen, dass bei den Mitgliedern eine Erwartungshaltung nach einer Gehaltssteigerung entstanden ist, die nicht durchsetzbar ist." Die Kluft zum Schlichtungsergebnis sei dann sehr groß gewesen. Die Frage werde sein, wie viel für ver.di jetzt überhaupt noch rauszuholen ist. "Denn dass angesichts der erwarteten Zahl von einer Millionen Flüchtlingen die finanziellen Spielräume der Kommunen nicht größer geworden sind, ist allen Mitgliedern klar."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verdi-hintergrund-101.html

Und nun:

"Tarifflucht, Ausgliederungen - die Kommunen bauen große Drohkulissen auf. Zusätzlich argumentieren sie mit der Flüchtlingsproblematik. So verwies der Städte- und Gemeindebund darauf, dass wegen der Flüchtlingsbelastung keine höheren Gehälter für Kita-Beschäftigte drin seien."!

Das wird jetzt überalls herhalten müssen!

Zum Glück lassen sie sich das nicht gefallen:

"Neuer Streik in Arbeit

Die Leipziger Erzieherin Sandra Kulemann kann das nicht nachvollziehen: "Das sind zwei Paar Schuhe. Der Anspruch an die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst hat sich in den letzten Jahren sowieso deutlich erhöht, Betreuungszeiten haben sich erhöht. Da ist diese Flüchtlingsproblematik eine Randbegegnung. Und das eine hat mit dem anderen nicht vordergründig zu tun." Die Gewerkschaften bereiten zurzeit einen neuen Streik vor."

http://www.mdr.de/nachrichten/kita-tarifverhandlungen100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Und im Gegenteil, wie es dann weiter heißt, wird die Arbeitsbelastung für die Kita-Betreuer durch die Zuwanderer noch deutlich zunehmen.

Irgend etwas Positives zu erwarten?

Nein.

Viele freundliche Grüße

azur

Edit: aber dafür ist Geld da: http://www.welt.de/politik/ausland/article140774811/Israel-kauft-vier-deutsche-Kriegssc...

"Deutschland wird mit 115 Millionen Euro mehr als ein Viertel des Handels finanzieren. Die Schiffe sollen binnen fünf Jahren ausgeliefert werden.
Das israelische Verteidigungsministerium habe darauf bestanden, dass alle Waffensysteme auf den Booten aus israelischer Herstellung stammen. Damit sollten Aufträge in großem Umfang für die israelische Rüstungsindustrie gesichert werden. Die deutsche Werft habe sich zu Gegenkäufen in Israel im Wert von mehr als 700 Millionen Schekel (etwa 163 Millionen Euro) verpflichtet."

Nein, bei den derzeit Regierenden erwartet man besser gar nichts. Jedenfalls keine Verbesserung der Verhältnisse der Einheimischen.

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