Brief an die Flüchtlinge

Langmut, Montag, 28.09.2015, 11:57 (vor 3773 Tagen)3031 Views

Hallo in die Runde,

ja, ich bin noch ein naiver Zeitgenosse, der an die Wirkkraft des geschriebenen Wortes glaubt, das, wenn es nur weit und konsequent genug verbreitet wird, sich in die Köpfe der Menschen verfängt und damit ggf. automatisch zum Denken führt.

Ich kann leider kein arabisch. Wer also hier im Forum folgenden Brief übersetzen möchte, kann das gerne tun.

Alle übrigen bitte ich um rege Verbreitung der unten stehenden Zeilen in den sozialen Netzwerken.

Danke für Eure Mühe!


28. September 2015

Sehr geehrte Flüchtlinge,

Ihr habt Euch durch Versprechungen nach Deutschland locken lassen, die leider von uns Deutschen auf Dauer nicht eingehalten werden können. Außerdem sind wir Deutschen nie befragt worden, ob wir Euch hier aufnehmen wollen.

Der Wohlstand unseres Landes ist über einen Zeitraum von sieben Jahrzehnten in einem schmerzhaften Prozess gewachsen - erst spärlich, dann deutlich sichtbarer bis schließlich zum heutigen relativen Reichtum - gespeist durch Arbeit, Fleiß, Verzicht und Demut. Ja Demut, denn wir Deutschen standen 1945 auf den Trümmern einer untergegangenen Welt, deren schreckliches Ende und deren großflächige Zerstörung wir hauptsächlich mit verursacht hatten.

Erst seit 25 Jahren ist Deutschland ein wiedervereinigtes Land. Auch dieses Zusammenwachsen hat uns seitdem eine enorme Anstrengung abverlangt. Nicht wenige Deutsche sind dabei als "Wendeverlierer" auf der Strecke geblieben und noch heute sind wir von den damals uns zugesagten „blühenden Landschaften“ weit entfernt.

Flüchtlinge in Deutschland! Es gibt in unseren Städten Tausende von Studenten, die sich keinen bezahlbaren Wohnraum mehr leisten können. Und jetzt kommt Ihr und wollt diesen Wohnraum umsonst.

Flüchtlinge in Deutschland! Es gibt bei uns über 65 Jahre alte Menschen, die arbeiten gehen müssen, weil ihre karge Rente nicht zum Lebensunterhalt ausreicht. Es gibt Millionen von Deutschen, die gerade einmal genug zu essen haben, aber keine Arbeit und kaum eine Perspektive, dass es Ihnen wieder einmal besser gehen wird (Hartz IV). Und jetzt kommt Ihr und wollt mit denen, die sich mehr schlecht als recht durchschlagen, das bisschen auch noch teilen, ohne diesem Staat, unserem Deutschland, jemals etwas gegeben zu haben.

Flüchtlinge in Deutschland! Ihr seid einfach viel zu viel. Wir schaffen es jetzt schon nicht, die meisten von Euch ein Leben lang zu versorgen. Und Ihr wollt, dass Eure Angehörigen auch noch zu uns kommen.

Flüchtlinge, kehrt um! Geht zurück in Eure Heimatländer und geht gegen die Missstände in Euren Ländern vor! Baut Euch dort ein lebenswerte Existenz auf. Gemeinsam schafft Ihr das! Sicherlich nur mit internationaler Hilfe und ganz bestimmt nur, wenn Ihr bereit seid Verzicht und Demut zu üben, damit Ihr mit Arbeit und Fleiß einer besseren Zukunft zu Hause entgegen streben könnt.

Ihr habt Euch durch Versprechungen nach Deutschland locken lassen, die leider von uns Deutschen auf Dauer nicht eingehalten werden können. Außerdem sind wir Deutschen nie befragt worden, ob wir Euch hier aufnehmen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Ein unbekannter Deutscher, der nicht bei PEGIDA mitläuft, der keine Asylantenheime anzündet und der sich nicht an einer herbeigeredeten „Willkommenskultur“ beteiligt

Gruß
Langmut


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