Bis dahin ist es noch ein halbes Jahr
Nachdem man auch in Berlin gemerkt hat, dass man sich da bei der Akzeptanz der Bevölkerung auf einem Holzweg befindet, wird man nun anfangen, zurückzurudern. Das war in den letzten Tagen von Seiten der Regierung schon zu bemerken.
Auch der Grünling (Kretschmann)in Stuttgart gab sich bedeutend konservativer, als das von Roth, Özdemir & Konsorten gewünscht wurde.
Insofern wird man irgendeine Beschwichtigungspolitik fahren, und das Volk wird sich allenfalls im Nichtwählen profilieren, zumal andere Alternativen entweder nicht vorhanden sind oder für viele als Alternative keinen Reiz darstellen.
So gesehen, kann man bereits jetzt vermuten, dass sich im Wesentlichen bei der Wahl im März keine Überraschung einstellen wird.
Was sich ändern wird, ist der Kurs in Österreich. So, wie das aussieht, wird Strache als FPÖ-Vorsitzender die Wahl in Wien gewinnen und auf dem Bürgermeistersessel Platz nehmen. Das hat dann eine Auswirkung auf das ganze Land, auch mittelfristig gesehen.
Dann wird wieder von Berlin aus in Richtung Süden gespuckt, - so wie man das damals auch bei Waldheim gemacht hat. Der Effekt geht aber dann - so wie damals - in die Hose. Auch mein Vater als überzeugter Sozialdemokrat hat damals für Waldheim gestimmt, mit der Begründung, "- i loß ma doch vo de Deitschen net vursogn, wen i wähln soll..."
Fällt mir dazu nur ein Gedicht ein, von Ursel Peters, - als Kommentar. Hab ich aber geistig nicht greifbar, - da muß ich zum Bücherschrank gehen. Da ich noch im Büro bin, dauert das etwas.