Zu "Vermietete Wohnungen bringen das bei weitem nicht." ...
Vermietete Wohnungen bringen das bei weitem nicht.
Mir sind Fälle bekannt, wo das Amt dann mal 6 Personen auf 20m² stopft und diesen Betrag zahlt, nur um die Leute irgend wo unter zu kriegen.
Man sollte eines nicht vergessen oder wissen (wer es noch gar nicht weiss und daher erst vergessen koennte, nachdem er dann folgendes gelesen haette):
Solche konzernartigen Anbieter sind ganz andere "Nummern" als einzelne Vermieter.
Ich kenne z.B. einen Fall einer Grossstadt, da gab es eine genaue Richtlinie, welche Zuschuesse die Stadtverwaltung fuer nicht-staedtische Kindertagesstaetten (Kindergaerten und sog. "Krabbelstuben") zahlt/erstattet:
A) Betrag X% der gesamten Personalkosten (weniger als 70%).
B) NIX fuer die Miete.
So, dann gruendet man eine Krabbelstube in Privatinitiative (Verein) und muss ... den groessten Teil des Budgets fuer die Miete und Nebenkosten aufwenden.
Es wird nur eine ("schlecht") bezahlte Betreuungskraft eingestellt, der Rest ist kostenlose Elternmitarbeit. Auch die Verwaltung erledigen die Eltern etc.
Tjaaaa, dann schaue ich mir die Strukturen der einschlaegigen Einrichtungen (Kirchen, Wohlfahrtsverbaende) an, und siehe da: die haben einen Haufen Personal, aber geringe Mietkosten. Auch die Verwaltung wird von bereits anderweitig vorhandenem Personal (Geschaeftsfuehrer, Sekretaerin, Hausmeister, Putzdienst usw.) erledigt und ... der Einrichtung in Rechnung gestellt und ... nach A) zu 70% bezuschusst.
Die Elternbeitraege ergeben dann zusammen mit A) mehr als 100% der Kosten (unter Beruecksichtigung auch schon der Miete!). Die "gemeinnuetzige" Einrichtung macht ... Gewinn.
Die private Krabbelstube hat aber kaum Personalkosten, wegen Elternmitarbeit (halbe Betreuung, Geschaeftsfuehrer, Sekretaerin, Hausmeister, Putzdienst usw. - alles "kostenlos").
Bezuschussung nach A) nur vielleicht 10%- 20% der realen Kosten (Elternloehne fair gerechnet usw.)
Und B) - Fehlanzeige, aber teuer, da es schwer ist, einen Vermieter fuer eine Krabbelstube zu finden und man mit Laden- und Bueromieten konkurriert.
Dann finde ich heraus: dieselbe Stadt erstattet der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aber in Abweichungen von A) und B) einfach 105% der Kosten, damit in einem "Problembezirk" ueberhaupt eine solche KiTa entsteht.
Und die Moral von der Geschicht' - soviel kriegst Du als "Privatmann" nicht ...
Das ist ein Sumpf, der sich dadurch erhaelt, dass diese ganzen "Wohlfahrts"-Verbaende mit der Politik eng verstrickt sind (AWO = SPD, Rotes Kreuz - alles und jedes, ausser NPD, Johanniter = SPD, Malteser - das spare ich mir hier
und alles andere, inkl. Kirchen mit von Hitler unterzeichnetem Reichskonkordat ... ohne Worte).
D.h., so wie bei den privaten Gefaengnissen in USA, diese "Hilfs"-Organisationen und Wohlfahrts-Unternehmen kriegen es hin, die Miseren ueberhaupt erst zu schaffen, die sie dann gegen Kostenuebernahme plus saftigem Gewinnaufschlag "loesen" - "auf Dauer".
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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