Verschwörungstheorie zu Sofortüberweisung

BerndBorchert, Freitag, 25.09.2015, 13:18 (vor 3776 Tagen) @ paranoia1936 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 25.09.2015, 13:31

Kontonummer und Passwort reichen für alles aus: Einloggen und auch zum
Geld Übertragen, also so wie bei Paypal. Die Geldübertragung ist eine
Abbuchung (keine Überweisung) - mit den entsprechenden rechtlichen
Konsequenzen.


Den Satz verstehe ich nicht.

Eine Abbuchung kann mehrere Monate lang vom Bezahlenden zürückgenommen werden, ohne Angaben von Gründen. Eine Überweisung ist sofort endgültig. Also quasi die umgekehrte Rechtslage.

Sofortüberweisung übrigens ist meiner Kenntnis nach gar nicht zulässig,
weil Du dabei Deine PIN Dritten offenbarst.
Mich wundert das, dass der Anbieter nicht schon eins auf den Deckel
bekommen hat.

ja, so ist es: der Bankkunde setzt sich über die AGBs seiner Bank hinweg, wenn er Sofortüberweisung nutzt, denn er gibt PIN und TAN an Dritte (= SOFORT).

Das ist/war ein Riesenstreit zwischen Banken und SOFORT. Wegen europ. Wettbewerbsrecht (!) hat SOFORT aber vorläufig Recht bekommen. Mein Stand.

Aber hier eine Verschwörungstheorie: die Banken tun nur so, als wenn Ihnen SOFORT nicht recht wäre: in Wirklichkeit freuen sie sich darüber als das kleinere Übel, denn jede mit SOFORT getätigte Online Bezahlung ist eine, die nicht mit PayPal oder Kreditkarte getätigt wird, sondern mit dem Bankkonto.

Bernd Borchert

Also Saldierung der Überweisungen unter den Banken mehrmals (3 mal?) täglich? das ist der aktuelle Stand? Und ich nehme an, nicht Bank-zu-Bank, sondern Bank zu zentraler Clearing Stelle.

Soweit ich die Diskussionen mitbekommen habe, wird das bei Instant Payment auch so bleiben, nur irgendwie wird dafür gesorgt, dass der Geldtransfer beim Geldempfänger sofort sichtbar und auch verfügbar ist. Letzteres ist ja nur relevant, falls der gerade am Dispo-Limit ist, den Aspekt der Tageszinsen sollte man vernachlässigen können oder rechnerisch in den Griff kriegen können.


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