Integration

Brauer, Freitag, 25.09.2015, 06:34 (vor 3777 Tagen) @ Broesler2578 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 25.09.2015, 06:45

Wir müssen die hier angekommenen und dieses Land und seine Kultur
respektierenden Menschen wirklich aufnehmen, "wirklich", weil es nicht
wieder auf Parallelgesellschaften hinauslaufen darf...die müssen im Zuge
des neuen deutschen Wesens ausgetrocknet werden.

Ich stimme dir absolut zu!
Eine mir bekannte kurdisch-syrische Flüchtlingsfamilie mit mehreren blitzgescheiten Kindern, hat hier (bis auf die Mutter) innerhalb einen Jahres derart gut Deutsch gelernt, dass mir so mancher Zweitgenerations-Türke ziemlich abgehängt vorkommt. Sogar Feinheiten der deutschen Sprache kann man mittlerweile gut vermitteln.
Das funktioniert aber nur, wenn man sich mal in ein Flüchtlingsheim traut bzw. die Bewohner sich raustrauen, man etwas zusammen unternimmt und ganz nebenbei ein paar Werte und die Sprache vermittelt.
Ich will beispielsweise, dass sie die total vermüllten Wiesen in den Berliner Parks genauso hassen lernen wie ich. Und diejenigen die den Müll dort hinwerfen auch.

Man kann zwar argumentieren man verschwende Zeit und Kraft, aber ich denke man muss auf verschiedenen Ebenen unterschiedlich handeln. Wie in der Politik.
Heißt für mich:
- menschlich mit den Flüchtlingen umgehen, Richtung weisen und Freundschaft schließen. Sich eben einfach nicht destabilisieren lassen.
- gegen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge demonstrieren bzw. anderweitig handeln
- gegen die Fortführung der Destabilisierungs- und Vertreibungspolitik im arabischen Raum kämpfen. Vor allem ihrer Ursachen...

Und genau diesen scheinbaren Widerspruch, vor allem zwischen den ersten beiden Punkten, können viele Menschen nicht verstehen.
Wenn aber Deutschland keine mehr aufnimmt, stauen sie sich in der EU.
Die anderen Staaten werden dann kollabieren oder auch zumachen.
Politisch und moralisch wäre es nicht tragbar an der EU Außengrenze Schiffeversenken zu spielen.
Die Stabilisierung des nahen/mittleren Ostens würde damit für jeglichen Machterhalt hierzulande alternativlos. Und es würde den Amis derart durch die Geostrategie fahren, dass es knirscht.
Ansätze sind vielleicht schon erkennbar:
Merkel will mit Assad und Putin über Syrien sprechen
Selbstreferenz

Weitere Hinweise (dank fefe gefunden):
Ägypten kauft die frz. Hubschrauberträger, die für Russland bestimmt waren.
Und Russland verkauft Ägypten Hubschrauber.

Das hat mir echt die Stimmung gehoben [[top]]
Nicht, dass die Franzosen ihre Schiffe und Russland sein Geld los wären, nein, stattdessen hat Russland sogar was an der Sache verdient, wenn es nun auch keine neuen Hubschrauberträger hat.
Inwieweit es nun sinnvoll war Waffen an Ägypten zu liefern will ich gar nicht diskutieren. Aber die Sache zeigt: Hinter den Kulissen sieht es stellenweise anders aus als kommuniziert.


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