Man kann den Chef auch verstehen
Es sind mehrere Dinge, die hier mitspielen:
Zum einen entwickelt sich das Thema zum Dauerbrenner, und so kann man schon verstehen, wenn es langsam zu viel wird.
Zum anderen gibt es mehrere Plattformen, wo man massiv von Seiten der Regierung (Justizministerium) versucht, auf die Meinung der Postenden einzuwirken. Natürlich nimmt man sich die extremeren Meinungen aus facebook heraus, um das als Beispiel für "böse" zu nehmen. Ich bin nicht bei facebook, deshalb weiß ich nicht, ob das überhaupt so stimmt.
Jetzt haben wir hier eine andere Situation: Es wird auch im Gelben über dieses Thema viel diskutiert, aber mir fällt beim besten Willen kein Kommentar ein, den man als extremistisch bezeichnen könnte. Andersrum gesagt, - wenn die Verbote der freien Meinungsäußerung so weit gehen, das auch hier im Gelben der Justizminister "Böses" entdeckt, dann haben wir mit Sicherheit das erreicht, was unsere Vorfahren in den Jahren 33 - 45 erlebt haben, - nur auf der anderen Polkappe. Deshalb ist diese laufende Diskussion als Gradmesser schon wichtig.
Es bleibt ja abzuwarten, wieweit sich diese Tendenz, nämlich jeden, der mit dieser Art von Immigrationspolitik nicht einverstanden ist, als Nazi zu diffamieren, noch fortsetzt oder sogar steigert.
Selbst, wenn wir das alles weglassen, - dann hat dieses Thema ein besonderes Gewicht. Das ist nicht etwas, worüber man am Stammtisch danach wieder zum Fußball und zu anderen Themen übergeht. Das beschäftigt jeden elementar. Schon auch deshalb, weil daran eine ganze solide gewachsene Gesellschaft zerbrechen kann.
Wie ernst die Sache ist, erkenne ich daran, das es bis jetzt 6 Zuschriften sind (zwei aus diesem Forum) die sich per Mail bei mir dafür interessieren, welche Perspektiven Siebenbürgen einem Deutschen im Falle des Einwanderns bietet. So etwas war noch nie da.
Natürlich werden diese Anfragen vertraulich behandelt, und ich versuche auch, auf die gestellten Fragen eine ausführliche Antwort zu geben. Aber es gibt zu denken.