Ich würde meinen, der durchschnittliche Planungs-Horizont ist bei allen ethnischen Gruppen gleich
Vollkommen richtig, dass es in D mittlerweile gut etablierte nichtdeutsche Gruppen gibt, welche durch den Vormarsch jener neuen Gesellschafts-Schicht, der Smartphone-Asylanten, mittelfristig gewaltige materielle Verluste erleiden werden.
Aber begreifen die Nichtdeutschen dies besser als die Deutschen? Ich glaube nicht daran. Abseits von Schimpfen und Meckern - ganz so wie die Deutschen - passiert da nichts Nennenswertes. Das Schiff sinkt erst dann wenn es sinkt. Bis dahin macht man sich Mut, es wird schon nicht so arg werden.
Die Deutschen begreifen in Echtzeit - nämlich genau dann, wenn der Makler ihnen sagt, dass ihre Wohnung nun unverkäuflich ist, da soeben zwei Kilometer weiter das neueste Flüchtlingslager eröffnet hat.
Du haben Immo-Kredit, du haben mit Wohnung besichert? Bank fordern 90.000 Nachschuss weil Wohnung mit Blick auf Asylhotel deckt nicht Kreditsumme. Du am Ar***.
Das ist der Ereignis-Horizont eines Durchschnitts-NichtÖsterreichers, dessen materielle Existenz kürzlich von der neuen Gesellschaftsschicht der Smartphone-Asylanten versenkt wurde. Ich war stiller Zeuge aus mittlerer Entfernung. Sein Anwalt hat es schwer, denn Niemand hat Schuld. Niemand konnte es vorhersehen. Die Wohnung ist trotzdem nichts mehr wert. Kann die Bank ganz leicht beweisen indem sie das Objekt testhalber zum Verkauf ausschreibt.
Und dann noch sich den Kopf zerbrechen über Sachen die 20 oder 30 Jahre weit weg sind? Jeder weiss doch, die Pensionen sind sicher. Und wenn nicht, was können wir da ändern? Lieber JETZT an Vorteilen kassieren was diese Europäer hergeben, solange sie es noch hergeben.
Der Standpunkt der etablierten NichtEinheimischen ist durchaus verständlich: Wir haben uns hier eingelebt, wir haben brav gearbeitet, wir bauen gerade ein Haus, unsere Kinder sitzen im bestversorgten Sozialstaat aller Zeiten. Da aufmucken, da was ändern wollen - das wäre nicht schlau. Und Vorkehrungen treffen für diffuse Düster-Szenarien, die wir gar nicht verstehen, das wäre zu mühsam. Also hoffen wir lieber, dass diese Unruhe vorüber geht.
Genau das sollten wir notorische Vorausdenker ebenfalls hoffen. Denn nur wenn das Schiff schön stetig auf Kurs bleibt, lässt sich die Zeit bis zum Treffen mit dem Eisberg halbwegs vernünftig abschätzen. Und damit der richtig getimte Ausstieg.
Entspannte Grüße
Kirov