Flüchtlinge in Jordanien: Kleiner Fehler im imperialen Schachspiel?

Ötzi, Freitag, 11.09.2015, 11:29 (vor 3788 Tagen) @ Reffke3261 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.09.2015, 11:37

Bei der Planung des Syrienkrieges hat man seitens Thomas Barnett, Brzezinski@Co offenbar nicht bedacht, dass die Flüchtlinge, die zu Beginn nach Jordanien gegangen sind, nun dort feststecken.
Wenn Israel seine Grenzen nicht öffnet, ist der einfachste Weg sowohl über die Türkei nach Europa als auch über Libyen nach Europa versperrt. Das Israelische Regime ist vermutlich zu rassistisch, um aus taktischen Gründen Fluchtwege zu öffnen.

Eine massenhafte Bewegungsmöglichkeit mit dem Flugzeug in die Türkei ist offenbar nicht organisiert worden, und ist wohl auch nicht im Interesse der Türkei. Der Landweg in den Süden Jordaniens, dann per Boot über den Golf von Akaba und durch den Sinai dürfte sich recht aufwendig gestalten.
Kann man sich im Golf von Akaba eigentlich frei bewegen oder hat Israel dort das Haus-&Schießrecht?

EDIT: Jede Wette, alle syrischen Flüchtlinge, die USA, GB & Australien nun aus symbolischen Gründen aufnehmen, werden sie aus Jordanien holen. Zum einen, um nur ja nicht Deutschland&Co zu entlasten, und zum zweiten, weil sie dort schon von der Söldnerausbildung geeignete Infrastruktur haben, um die Flüchtlinge auswählen zu können.


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