KO-Schwelle bei Zertifikaten
Hallo Broesler,
ich zitiere mich mal selbst:
Die einzigen Zertis, die man mMn anfassen kann, sind die KO-Zertis, da sie sich halbwegs parallel zum Underl. bewegen. Der Hebel spielt eigentlich keine Rolle, der drückt nur aus, wie weit weg die KO-Schwelle ist, sprich wie groß das Risiko des Knock-outs ist. Alle KO-Zertis auf das gleiche U., unabhängig vom Hebel, bewegen sich mit dem U. um den gleichen absoluten Betrag, dh KO-Zertis auf den DAX bewegen sich um 0,10 EUR, egal ob sie 1 oder 10 EUR gekostet haben wenn der DAX sich um 10 Punkte bewegt (PS. natürlich abzgl. der Kosten/Spread, die zahlt man immer).
Daraus folgt, daß man bei regelmäßigem Traden möglichst immer die gleiche Anzahl KO-Zertis kaufen soll, damit Gewinne und Verluste immer im gleichen Verhältnis anfallen. Wenn man hingegen immer einen fixen Betrag mit unterschiedlichen Hebeln setzt, verfälscht man seine Chancen zusätzlich!
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=327875
Lieber mit großzügigem KO arbeiten, der G/V ist absolut derselbe (prozentual ist eh egal), rein, raus, rein erfreut nur den Broker.
Ich finde mittlerweile CFDs angenehmer und billiger, aber Du bist mit dem Wikifolio wohl an die Zertis gebunden,
Grüße!