Zumindest nicht direkt und deutsche Waffen gelangen nun mal in Kriegsgebiete
Deutschland hat nicht den Irak mit heuchlerischen
"Beweisen
von Massenvernichtungswaffen" überfallen und deshalb eben nicht
Millionen Tote und Flüchtlinge zu verantworten!
Genauso die Einflussnahme und mörderische Bombardierung in Libyen,
Syrien, Tunesien usw² usf³
Das Gegenteil hat niemand behauptet.
Aber es gibt nun mal eine Beteilligung deutscher Unternehmen und der deutschen Politik an dem Chaos im Nahen Osten, wenn auch in viel geringerem Masse wie US/UK.
Heckler&Koch Sturmgewehre sind z.B. im Libyen-Krieg oder im Georgien-Krieg eingesetzt worden. Genauso heizen die offiziellen Waffenlieferungen an militante Kurden das Chaos an. Es sind ja schon welche in die Haende des IS gelangt, vor dem die Menschen in Syrien fluechten.
Novum Waffenlieferung in ein Konfliktgebiet
Die Position aller deutschen Bundesregierungen war bis zum Sommer 2014, dass Deutschland keine Waffen in Krisen- und Kriegsregionen liefert. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte, dass es sich bei der Lieferung in ein Konfliktgebiet um einen Ausnahmefall handele. Außenminister Frank-Walter Steinmeier begründete die Waffenlieferungen damit, dass eine „Rückkehr der Barbarei“ verhindert werden müsse.
Den Angaben des Verteidigungsministeriums zufolge umfasst die Rüstungshilfe in drei Tranchen unter anderem 30 Panzerabwehrlenkwaffensysteme des Typs Milan (inklusive 500 dazugehöriger Raketen), insgesamt 16.000 Sturmgewehre der Typen G3 und G36, 8000 Pistolen, 200 leichte und 40 schwere Panzerfäuste, 40 Maschinengewehre sowie 10.000 Handgranaten. Auch Fahrzeuge sollen geliefert werden: Geländewagen, Unimogs sowie fünf ältere gepanzerte Patrouillenfahrzeuge des Typs Dingo 1.
Die Waffenlieferung reiche aus, um einen Großverband von 4.000 Soldaten auszustatten. In Erbil waren Bundeswehr-Soldaten im Einsatz, um die Verteilung der Waffen zu organisieren.
Am Abend des 4. Septembers 2014 flog die Bundeswehr die Tranche ihrer Ausrüstungshilfe für die Kurden im Irak aus. Von Leipzig aus brachte ein Transportflugzeug die Ladung in die nordirakische Stadt Erbil. Laut Verteidigungsministerium wurden 4000 Gefechtshelme, 700 Kleinfunkgeräte, 680 Fernrohre und etwa 4000 Schutzwesten geliefert. Auch Gerät zur Minen- und Munitionsbeseitigung sollen geliefert worden sei: 30 Minensonden, 20 Metallsuchgeräte und 40 Werkzeug- und Geräteausstattungen zur Munitionsbeseitigung.
Merkel und Steinmeier traeumen vom Endsieg, den es aber nie geben wird. Diese Waffen loesen sich nicht mit dem Sieg der Kurden gegen den IS in Luft auf. Deren Lebnsdauer ist wesentlich laenger. Einsammeln und abholen will Merkel oder Steinmeier die Waffen nach dem Krieg ja nicht. Die Waffen werden dann in die Haende der naechsten barbarischen Extremisten fallen, die damit in den Krieg ziehen werden. Und was will dann Merkel oder Steinmeiner machen? Wieder Waffen an die "neuen Guten" liefern, um die Barbaren wiedermal zu besiegen? Usw. usf? Es ist ein Chaos ohne Ende, Waffen und Geld sind das Material dafuer. Es geht hier ums Prinzip. Man soll sich von Anfang an raushalten, um diesen Wahnsinn moeglichst zu verhindern. Wenn es andere trotzdem nicht tun, ist das keine Rechtfertigung.
Das meiste gelangte zwar ueber Umwege dorthin, haette aber nie dort sein duerfen. "Friedliche Ruestungsexportgenehmigungen" gibt es eben niemals, denn die Situationen aendern sich in der Geschichte staendig, besonders in solchen Gebieten. Es muss also immer davon ausgegangen werden, dass Waffen auch irgendwann in Kriegen eingesetzt werden. Internationale Kontrollen, die die Ausbreitung und Anwendung ueberwachen, gibt es nur bei Massenvernichtungswaffen.
Mir sind die Rollen der Beteilligten schon bekannt, aber dass man ja nur ganz ganz wenig dazu bei trage, darf keine Rechtfertigung sein.
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